Dresden

Über die Landeshauptstadt Sachsens kann man sagen, das es eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte ist und deshalb auch zur europäischen Kunst Metropole auf erstiegen ist! Sie zeigt eine Reihe von sehr schönen barocken Bauwerken auf, wie zum Beispiel: den Zwinger, die Semperoper oder die Hofkirche. Die City von Dresden teilt man in 2.Teile, auf der linkselbischen Seite die Altstadt, die seit dem 13. Jahrhundert der zentrale Platz Dresdens ist und rechtselbisch die Neustadt, die sehr viele wunderschöne restaurierte barocke Bauwerke zu bieten hat. In der Altstadt liegt ziemlich alles was den Dresdner Ruhm begründet, wie zum Beispiel, die Semperoper, die Sixtinische Madonna und der Zwinger. 1945 wurde die Altstadt völlig von den Alliierten zerstört die Wiederaufbauungs- und Restaurierungsarbeiten begannen 1953, wo die Altstadt nach Süden hin vergrößert wurde, und diese sind bis heute noch nicht abgeschlossen. Der historische Stadtkern beginnt vom Zwinger über den Postplatz zur Wallstrasse zum Dr.-Külz-Ring in die Ringstrasse über die Schießgasse zum Terrassenufer, und hat schließlich einen Durchmesser von 500 m. Natürlich wurde die Altstadt nicht nur im 2.Weltkrieg zerstört, sondern auch 1760 nach dem 7-jährigen Krieg. von der Altstadt führt uns die Augustusbrücke hinüber zur Neustadt! Aus der Siedlung Altendresden entstand die Neustadt. 1685 brannte Altendresden völlig ab und August der Starke übergab Wolf Caspar von Klengel den Auftrag prächtige Barockanlagen dort zu bauen. Beim Wiederaufbau wurde die Stadt umbenannt und hieß ab sofort die "Neue Stadt" bei Dresden. Diese barocken Straßenzüge aus jener Zeit findet man teilweise noch heute in der Inneren Neustadt. Im 19. Jahrhundert entstand zum größten Teil die Äußere Neustadt, sie erstreckt sich ab dem Albertplatz. Dieser Teil war ursprünglich das Viertel der armen Gesellschaft. Im 2.Weltkrieg blieb sie größten Teils vor den Bombenangriff verschont, ist aber heute Sanierungsgebiet. Fuerstenzug
"Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang, und mit der Landschaft zusammen." Zitat von Erich Kästner und damit hatte er gar nicht so unrecht, die Altstadt mit der Elbe und den Brücken darauf, und in der Nähe die wunderschönen Höhen von Loschwitz. Im Osten, die sehr deutlich zu sehenden Ausläufer des Elbsandsteingebirges, was ein sehr klares und schönes Panorama in der buchtartigen Weitung des Elbtals darbietet!
Die erstmals 1206 urkundlich erwähnte Stadt Dresden hat heute eine Fläche von 328,5 km² und 472000 Einwohner im Raum Dresden. Die Lage liegt bei 51° 02' nördliche Breite und 13° 44' östliche Länge. Der tiefste Punkt Dresdens liegt im Nordwesten, in Cossebaude, bei 101m über dem Meeresspiegel. Und der höchste liegt im Osten, in Bühlau, bei 315m über dem Meeresspiegel.
Ein sehr bedeutendes Stück von Dresden ist auch die Elbe! Sie ist insgesamt 1160 km lang, 100 m breit und meistens nicht tiefer als 2 m. Der lateinische Name ist "Albis" und die Einwohner der Tschechischen Republik nennen sie die "Labe". Die Elbe ist eine der Hauptströme Mitteleuropas und entspringt im "Elbbrunnen", auf dem Kamm des Riesengebirges in der Tschechischen Republik.
Zwischen Pirna und Meißen ist das Elbtal 40 km lang, 4 bis 7 km breit und die Elbe durchfließt Dresden in 3weiten Bögen a 30 km. Im Jahr 1845 überflutete die Elbe halb Dresden!
Was aber auch nicht vergessen werden darf, ist die Dresdner Heide, ein 60 km² großes Waldgebiet, das sehr oft zur Erholung, zum Joggen, Rad fahren, für romantische Spaziergänge und vielen anderen Dingen aufgesucht wird. Um auf die Bildung in Dresden einzugehen! Brunnen am Alberplatz Es studieren in Dresden über 21000 Studenten, auf 6 Hochschulen, davon der größte Teil auf der Technischen Universität. Natürlich gibt es auch noch andere Hochschulen, wie die Kunstakademie, die Hochschule für Musik, die Hochschule für Technik und Wirtschaft, HS für Kirchmusik, die Evangelische Fachhochschule für Sozialarbeit und die Paluccaschule (Akademie für künstlerischen Tanz).
Was natürlich einen Blick wert ist, wenn man nach Dresden kommt sind die zahlreichen Museen, wie zum Beispiel die Galerie der Alten Meister, und die der Neuen Meister, die Porzellansammlung, das Verkehrsmuseum, das Hygienemuseum, das Museum für Mineralogie und Geologie, das Grüne Gewölbe, das Kupferstichkabinett, das Museum zur Dresdner Frühromantik und das Museum für Volkskunst, um nur die 10 Besten zu nennen.

Kunst und Kultur

Ab dem 16. Jahrhundert war Dresden das europäische Zentrum für Kunst und Kultur. Im 18. Jahrhundert erreichte Dresden seine absolute Schönheit durch den Bau des Zwingers, der bis heute noch als Brunkstück der Barockarchitektur gilt. Die Elbflorenz ist ein regelrechtes Eldorado für Künstler geworden. Durch die Entfaltung der Musik, Theater, Literatur, Malerei und des bildhauerischen Kunsthandwerk, kann man heute noch viele historische Baudenkmäler bewundern. Wenn man sich am kulturellen Leben in Dresden bereichern will, sollte man die traditionellen Kunstausstellungen oder die internationalen Musikfestspiele sich anschauen.

Vorgeschichte

Der Boden Dresdens beweist, dass Dresden ein wichtiges Siedlungszentrum im frühem Mittelalter war. Das zeigten Grabbeilagen von kunstgeschichtlichem Wert.
Bevor es Dresden überhaupt gab, entstand am Elbufer eine Hafensiedlung, die man "Nisani" nannte. Es lag dort, wo sich das heutige Stadtzentrum befindet. 1216 wird Dresden als Stadt bezeugt. Der älteste Rest des mittelalterlichen Dresdens, was man heute noch bestaunen kann, ist der Unterbau des Hausmannsturms, ein Turm eines Schlosses aus dem 14. Jahrhundert. Um 1500 wurden viele gotische Kirchen gebaut, darunter die Frauenkirche und die Franziskanerkirche.

Das Augusteische Zeitalter

Durch die hohe Bautätigkeit von August des Starken, bekam Dresden den Namen Barockstadt, und trotz der großen Zerstörung des 2. Weltkrieges, bis heute noch reich an Bauten dieser Epoche ist. Hauptstrasse Der Architekt von August des Starken war Mathäus Daniel Pöppelmann(1662-1736). Er bekam dem Traumhaften Auftrag, aus Dresden eine Weltstadt zu machen. Er baute den Zwinger, das japanische Palais, das Schloss Pillnitz und noch viele weitere Palais und Kirchen. Und Pöppelmann gestaltete das Schloss Moritzburg um. Auch ein sehr bedeutender Mann, war George Bähr (1666-1738), er baute den größten protestantischen Kuppelbau, der leider im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde und sich jetzt noch in seiner Wiederaufbauungsphase befindet, die Frauenkirche!
Mit Anton Graff (1737-1813), begann die Frühromantik in Dresden. Die "Vier Jahreszeiten" (4 Figuren an der Treppe der BrühlschenTerasse) wurden erbaut von Johannes Schilling (1828-1910).
Die letzte große Blüte hatte Dresden in der Jahrhundertwende, genauer in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhundert, in der industriellen Revolution.