Dresdner Sehenswürdigkeiten
Brühlsche Terrasse
Graf Heinrich von Brühl, ein enger Vertrauter August des II. und III., erhielt 1738 die ehemaligen Festungsmauern direkt an der Elbe als Geschenk.
Der Architekt Knöffel verwandelte das Areal in einen Lustgarten, von dem jedoch Heute nichts mehr bis auf den Delphinbrunnen übriggeblieben ist. Seit 1814 ist der "Balkon Europas" auch der Öffentlichkeit zugänglich. Die Brühlsche Terrasse die sich zwischen Schloßplatz und Neuer Synagoge befindet ist über eine Freitreppe zu erreichen. Sehenswert ist die Sekundogenitur, das ehemalige Palais des zweitgeborenen Prinzen. Neben dem Semperdenkmal befindet sich auch das Moritz-Monument, das älteste erhaltene Denkmal Dresdens. Dieses stammt aus der Zeit Mitte des 16.Jahrhunderts. Konstantin Lipsius ließ im Herzen der Anlage 1890/91 den Sächsischen Kunstverein und die Sächsische Kunstakademie errichten. Sehenswert sind die nun auch zugänglichen alten Kasematten, wo einst schon der Porzellanerfinder Friedrich Böttger experimentierte.