Aktuelle Turnierberichte der FP-Fussballteams


  • 14.Internationales Fanturnier 11.-13.07.2008
  • Titelverteidiger Usti erst im Finale gestoppt! Jena behält nach 6.Turniersieg den Pokal für immer!



    Am 12./13.07.2008 fand das 14.Internationales Fanturnier des DSC-Fanprojekt e.V. statt, erneut im legendären Stadion des zweifachen deutschen Meisters und Pokalsiegers. Leider war die Teilnehmerzahl aufgrund von Absagen, Terminüberschneidungen und Nichtantretens auf 13 Teams gesunken, die niedrigste Teilnehmerzahl seit 2004 (12 Teams, allerdings damals im Januar in der Soccer-Arena) bzw. 1996 (13 Teams beim 2.Internationalen Fanturnier). Naja, 2009 haben wir hoffentlich den Termin etwas eher, wieder drei DSC-Truppen, den Kanuclub, Pribram, Basel, die Holländer, sowie einige deutsche Teams wieder dabei bzw. können sie als unsere Gäste begrüßen! Erfreulich, und dies sei als erstes vorweggenommen, dass alle Teams rechtzeitig vorher überwiesen, dass es uns die tschechischen Freunde nicht übel genommen haben, dass wir dieses 2008 keine Turnhalle wie sonst als Übernachtungsmöglichkeit stellen konnten, dafür war aber das Turnier wieder sicherer, da der Zeltplatz unmittelbar an die Steintribüne grenzte. Nur bitte keine illegalen Lagerfeuer mehr, das gab nämlich Ärger mit dem Vermieter!
    Auf dem heiligen Rasen standen natürlich wieder zwei Kleinfelder zur Verfügung, der Spielplan diesmal nicht so gestrafft wie im Vorjahr mit 21 Mannschaften! Die Auslosung der Gruppen fand diesmal am Freitag statt, da wir kurzerhand die Endrunde um den 4.Dresdner Schulcup auf einen anderen Termin verlegen mussten. Letztendlich war es im Sinne der Schulen und uns. Dennoch reisten die meisten Mannschaften schon Freitag an, was bereits einen lustigen ersten Abend im von uns angemieteten Casino zustande kommen ließ. Als Organisator verbrachte ich das Wochenende zu später Stunde mit Luftmatratze und Schlafsack in der Fanprojekt-Geschäftsstelle. Dank einiger Helfer war das ganze Turnier dann auch gut über die Bühne gegangen, zudem hatte das SOS-Marketing-Team mit Fanprojekt-Chef Jochen Oesterreich reichlich aufgetischt, so dass auch keine Kehle trocken bleiben musste und auch der Grill seine Würste und Steaks stets gut an den Mann brachte.
    Überpünktlich wurde am Samstagmorgen das Turnier eröffnet. Am Spielplan musste erneut nichts geändert werden, der Kanuclub Dresden wurde einfach für seine Abwesenheit stets mit einem 0:2 geführt. Nach einer kleinen Eröffnungsrede wurden die Ansetzungen, Programmhefte und natürlich die Spielregeln/den Modus an die Teams ausgeteilt. Dann ging´s endlich los, eine kleine Gruppenübersicht soll die Vorrunde schildern.
    Gruppe A: Mit den „Crazy Ducks“ aus Jena und FK Usti n.L. waren zwei starke Teams in der Gruppe vertreten, Jena geriet wegen der Platzierung 2007 nur in Lostopf 2. Der „1.FC Camping“ vom CFC und Bischofswerda´s „Die Treuen“ machten die Gruppe komplett, wo jeder schon einmal 3 Punkte und zwei Tore auf seinem Konto hatte, da der Kanuclub nicht anreiste. Im Knallerspiel gleich zur Eröffnung siegte Usti gegen Jena mit 1:0, doch waren sich da schon alle Zuschauer sich einig, dass diese Jenenser trotzdem Platz 2 in ihrer Gruppe belegen werden. Übermut? Nein, denn gegen beide anderen Teams wurde mit 2:0 bzw. 8:0 gewonnen. Da Usti n.L. 4:0 und 5:1 gewann, entschied das Spiel der Camper und der Schiböcke, wer Dritter wird. Das 1:1 reichte den „Treuen“, denn sie hatten das klar bessere Torverhältnis (-4 gegenüber -10).
    Gruppe B: Mit dem DSC-Fanprojekt e.V./Gittersee war der „König der Vorrunden“ wieder auf seiner Linie, wo es ja bekanntlich am Finaltag immer haperte. „Kreisel“ von Dynamo Dresden, CFC „Erheiterung“ und die Zweite vom FC Schalke 04 „Belzig“ vervollständigten die Gruppe. Erstaunlich, dass die Spieler mit der Nr.7 aus jeder Mannschaft jeweils auch die besten Torschützen des ersten tages in ihren Mannschaft wurden! Das erste Spiel war dann auch gleich eins mit vorentscheidendem Charakter, denn der DSC traf auf den CFC und gewann am Ende knapp mit 1:0 (Torschütze: Siegel). Beide Teams gewannen dann ihre anderen Spiele (DSC-Tore jeweils 2x Obst und Gläsel), wobei erwähnt werden muss, dass der DSC immer erst in der Schlussphase zum Sieg kam! Gegen Dynamo schrammte man sogar knapp an einer Derby-Niederlage vorbei! Da Schalke im ersten Turnierspiel dieser Gruppe den Dynamo-Fanclub „Kreisel“ mit 2:1 bezwang, belegten sie den 3.Platz in dieser Gruppe.
    Gruppe C: Der Turnierpremiere für den DSC-Fanclub „Nero-Rosso Brigada“ verlief von Spiel zu Spiel, und um es vorwegzunehmen, auch Tag für Tag, besser. Mit dem FK Teplice, der wie Jena im Vorjahr nicht in die Top 8 kam und somit mit Lostopf 2 vorlieb nehmen musste, dem FC Hansa Rostock (im Vorjahr auf Platz 3), dem ehemaligen Seriensieger Schalke 04 I. und dem Stammgast und der wohl nicht nur ältesten, sondern auch eingespieltesten Mannschaft des FC Erzgebirge Aue („Saxona Aue-Zelle“) hatte man schlicht und einfach eine „Todesgruppe“ erwischt, wo alles andere als vier Niederlagen überraschend gewesen wären. Wenigstens einen Keeper hatte man mit André Kasischke, zudem spielte „Kappa“ mit in den Reihen von NRB. Weiterhin dabei unser „Albi“ Greif, Torsten Hähling, Patrick Kleemann, Shkumbin Ademaj, Freddy Haufe und Dirk Mögel. Los ging´s mit einem 0:0 zwischen Schalke und Hansa, was noch von Bedeutung sein sollte. Teplice schlug Aue 2:0. Die DSC-er verloren alle Spiele, Teplice büßte lediglich gegen Hansa beim 0:0 einen Punkte ein und wurde Gruppenerster. Schalke und Aue trennten sich ebenfalls Remis (3:3), womit beide auf die letzten Spiele schauten - gemeinsam mit Aue! Das vorletzte Gruppenspiel brachte dann die Entscheidung, Aue gewann in einem mitreißenden Spiel 3:2 gegen Hansa Rostock und wurden sensationell Gruppenzweiter! Die DSC-Torschützen wollen wir natürlich nicht unterschlagen: Zweimal Kappa und eins von Shkumbin!
    Und hier alle Samstag-Resultate der DSC-Teams: Fanprojekt/Gittersee: - Chemnitzer FC „Erheiterung“ 1:0, - SG Dynamo Dresden „Kreisel“ 2:1, - FC Schalke 04 „Belzig“ II. 2:1 „Nero-Rosso Brigada“: - FK Teplice 0:4, - FC Hansa Rostock “Fischmafia” 1:4, - FC Erzgebirge Aue „Saxona Aue-Zelle“ 1:3, - FC Schalke 04 „Belzig“ I. 1:2
    In diesem Jahr war die Vorrunde bereits 14.20 Uhr vorbei, die Mannschaften hatten Zeit bis zur abendlichen Party, wobei sich einge warm tranken, andere Dresden bestaunten und z.B. die Auer wieder ins Szeneviertel Neustadt gingen. Nachdem dann die Mannschaften so langsam wieder eingetroffen waren, füllte sich ab 19 Uhr das Casino merklich, die Party mit unserem Ersatz-DJ Ronny konnte beginnen. Leider war der DJ dann auch nur ein schlechter und undankbarer, geldgeiler Ersatz für Teddy. Hinterher behauptete er, er hätte nur die Hälfte seines Honorars bekommen. Er bekam exakt seine 200 Euro und die war er leider nicht einmal wert! Wie versprochen gab es aber auch wieder einen heißen Feger, der die Massen ab 24.00 Uhr noch einmal kräftig in Stimmung brachte. Leider sorgte auch hier ein Kommunikationsproblem für kurze Missverständnisse, die dann aber mit Teddy im Nachgang geklärt werden konnten. Es war die bisher heißeste Einlage, aber insgesamt gesehen auch die Teuerste! Dies war neben dem verletzungsbedingten Ausfall der Rostocker am 2.Tag, der einzige negative Punkt des Turniers. Die Party war wie immer super, denn alle sorgten für ein friedliches und feuchtfröhliches Ambiente. Und wie in den letzten Jahren schon, haben sich alle für die drei schönen Tage hinterher bedankt und wieder fleißig bei der Müllentsorgung mitgeholfen. Dafür herzlichen Dank!
    Zurück zum Turnier. Am Sonntag ging es dann also um den Wanderpokal, die Sachpreise und die Platzierungen samt Urkunden und Pokalen für alle Teams. In der Endrundengruppe 1 spielten FK Usti n.L.. Chemnitzer FC „Erheiterung“ und Erzgebirge Aue. Gleich zu Beginn war klar, Usti ist hier Favorit Nr.1 auf den Turniersieg. Zweimal 4:0 gewonnen, schon stand man im Finale! Doch ein Hammerspiel gab es noch: Die „befreundeten“ Teams aus Chemnitz und Aue liefen auf, um den Einzug ins kleine Finale auszufechten. Erstmals konnte sich der CFC deutlich durchsetzen, man deklassierte die guten Auer mit 7:1! Aue damit also um Platz 5, Chemnitz um Platz 3!
    In der Endrundegruppe 2 spielte das Team DSC-Fanprojekt/Gittersee, FC Carl-Zeiss Jena und FK Teplice. Das Spiel Jena gegen DSC war dann auch ein Schmankerl mit vielen Toren, offen bis zur letzten Sekunde. Zweimal Uwe Kasper und einmal „Robsen“ Gläsel reichten nicht aus, denn hinten war man zu anfällig und verlor knapp mit 3:4. Bereits im nächsten Spiel machte Jena (wie Usti) alles klar und zog ins Finale durch ein 4:0 gegen Teplice ein. Ums kleine Finale fochten nun das DSC-Fanprojekt mit ihren Gitterseer Jungs und der FK Teplice. Obst und Gläsel waren es, die am Ende das 2:1 gegen die Tschechen sicherstellten, nicht ganz ohne Proteste der Gegner. DSC also im kleinen Finale, Teplice gegen Aue um Platz 5.
    In der Endrunde um Platz 7 bis 14 wurde also Hansa wegen Verletzungen herausgenommen und die Spiele allesamt mit 2:0 für die Gegner gewertet. Auch der Kanuclub war ja nicht dabei, so dass am Ende zwei Dreiergruppen blieben und Hansa als Turnier-13. feststand. In der Gruppe 3 dann also der Chemnitzer FC „1.FC Camping“ und die zwei Schalker Teams. Chemnitz unterlag dann Schalkes Zweiter mit 5:1, das Inner-Schalker Match endete mit einem 3:3, und die erste Schalker Vertretung bezwang den CFC mit 3:2. Somit Schalke II. um Platz 7, die Erste aus dem Pott um Platz 9, der CFC um Platz 11. Die Gruppe 4 setzte sich aus Bischofswerdaer FV, Dynamo Dresden, Hansa Rostock und dem DSC („Nero Rosso Brigada“) zusammen. Rostock war automatisch mit 0 Punkten das Schlusslicht. Dynamo bezwang Bischofswerda mit 3:0, dann gewannen die Oberlausitzer mit 1:0 gegen NRB, welcher dann ihrerseits heiß auf´s Derby waren und dies auch mit 2:1 gewannen. Torschütze kann ich mit Patrick Kleemann allerdings nur einen vermelden. Vermutlich wurden am Finaltag Trickots getauscht, ohne dies bei dem Kampfgericht zu melden. Naja, um die Torjägerkrone hat eh´ keiner von NRB mitgespielt. Wie war aber nun die Platzierung in der Gruppe 4? Drei Mannschaften hatten 6 Punkte, allerdings hatte Dynamo das bessere Torverhältnis und spielt um Platz 7, Nero-Rosso kam bei seinem ersten Turnier ins Spiel um Platz 9, Schiebock muß sich mit dem Spiel um Platz 11 zufriedengeben.
    Dann passierte dem Veranstalter ein Fauxpas: Er vertauschte die Spiele um Platz 9 und Platz 11! Nach der Siegerehrung und mit falschen Pokalen und Urkunden ausgestattet, konnten zumindest die versehentlich nach unten gestuften Teams aus berufenem Munde erfahren, dass sie die Plätze 9 und 10 belegten. Die Teams aus Chemnitz und Bischofswerda nahmen es als „aufgewertete Teams“ natürlich dem alten Mann nicht übel und wie zu hören war, will man 2009 die Pokale einfach tauschen: Schalke mit Schiebock und Chemnitz mit dem DSC. In der Platzierungsspielstatistik ist unten aber die tatsächliche Platzierung angegeben, ebenso hier im Text.
    Kommen wir zu den Platzierungsspielen bzw. Finals. Die Plätze 13 stand mit Hansa Rostock fest, das Match um Platz 11 war sozusagen der Auftakt. Bischofswerda und der 1.FC Camping aus Chemnitz trennten sich torlos, das 9-m-Schießen gewannen „Die Treuen“ aus Schiebock. Dann der letzte Auftritt des Premiereturniers von NRB, welche aber gegen die Belziger Schalke-Fans (also deren erste Mannschaft) mit 1:3 verloren. Torschütze für unsere DSC-Fans leider nicht bekannt. Somit also Schalke auf Platz 9. Dynamo spielte dann um Platz 7 gegen die zweite Vertretung von Schalke und unterlag 0:1. Wieder ein torreiches Treffen legten die nun etwas ausgelaugten Ü50-Auer, welche um Platz 5 sich den Teplicern mit 2:8 geschlagen geben mussten. Aber immerhin, zweimal selbst noch getroffen in diesem offenen Schlagabtausch, wo tatsächlich das Alter eine wesentliche Rolle spielte.
    Jetzt wurde es aber richtig spannend, die DSC-Fanprojekt/Gittersee-Truppe wollte endlich mal auf´s Treppchen, bleibt es ihnen doch seit Jahren verwehrt! Zuletzt gelang dies mit Platz 2 (Finale gegen die „Chaos Banker“ vom DSC verloren) im Jahr 2004 in der Soccer-Arena. Seitdem wurde viermal das kleine Finale erreicht und jedes Mal verloren! Gegen den Gruppengegner vom ersten tag, also den CFC „Erheiterung“ sollte es nun endlich einmal gelingen, doch die Chemnitzer revanchierten sich für das 0:1 in der vorrunde und gewannen mit 1:0 gegen die DSC-er! Im Finale gab´s erneut Spannung wie 2007, denn Jena und der FK Usti forderten sich alles ab. Die Jenaer und die Tschechen gingen an ihre Grenzen und manchmal auch an die Grenzen des Erlaubten, es wurde jetzt bisweilen etwas hektisch und hitzig. Doch nach dem 1:1 blieben alle Chancen für beide Finalisten offen. Jena hatte dann die besseren Nerven, knapp mit 2:1 entschieden sie das Finale gegen den Titelverteidiger aus Usti für sich. Es war das sechste Mal seit 1999, weshalb der Pott nun immer in Jena verbleibt! Sieger also die „Crazy Ducks“ vom FC Carl-Zeiss Jena!
    Vom Veranstalter DSC-Fanprojekt herzlichen Glückwunsch! Zudem herzlichen Dank an alle Helfer und Sponsoren, Mönch Naturstein GmbH und Christ Hallenbau GmbH als Pokal- und Hauptsponsor, Oppacher Mineralquellen, die Radeberger Exportbierbrauerei AG, den Sportstätten- und Bäderbetrieb, sowie Stephanie Sende/S.O.S. Marketing und Jochen Oesterreich von der Gastronomie, den Schiedsrichtern, Frank Richter mit seiner tollen Speedflipper-Anlage, sowie MdB Arnold Vaatz für den wunderschönen Wanderpokal!
    Sport frei! Auf zum 15.Internationalen Fanturnier im Juli 2009!

    - DSC-Fanprojekt e.V. -

    Die Siegerehrung nahmen Fanprojekt-Mitarbeiter Lars Kretzschmar und der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz vor. Die Sachpreise stifteten die Fa.Elsner/Bremen (www.90min.de), das DSC-Fanprojekt e.V., sowie der Deutsche Fußball-Bund.
    Und die Besten kommen wie immer zum Schluß! Die Resultate der Platzierungsspiele und die Gewinner der Sonderpreise: Bester Spieler: Mirko Ehrlich (Chemnitzer FC „Erheiterung“) Bester Torhüter: André Kasischke (Dresdner SC „Nero-Rosso Brigada“) Bester Torschütze: Dominic Thierbach (Schalke 04 I. „Belzig“) 13 Tore Fairplaypokal: FC Erzgebirge Aue („Saxona Aue-Zelle“) Stimmungspokal: Chemnitzer FC (“1.FC Camping”) Platz 14: Kanuclub Dresden (nicht angetreten) Platz 13: FC Hansa Rostock „Fischmafia“ Spiel um Platz 11: CFC (“1.FC Camping”) - Bischofswerdaer FV 1:3 (0:0) n. 9m-Sch. Spiel um Platz 9: FC Schalke 04 I. („Belzig“) - DSC („Nero-Rosso Brigada“) 3:1 Spiel um Platz 7: FC Schalke 04 II. („Belzig“) - Dynamo Dresden („Kreisel“) 1:0 Spiel um Platz 5: FK Teplice - FC Erzgebirge Aue („Saxona/Aue-Zelle“) 8:2 Spiel um Platz 3: Chemnitzer FC („Erheiterung“) - DSC-Fanprojekt e.V. 1:0 FINALE 2008: FC Carl-Zeiss Jena (“Crazy Ducks”) - FK Usti n.L. 3:2 (1:1) n. 9m-Sch.


  • 13.04.2008: 8.Jorge-Gomondai-Cup
  • DSC-Fanprojekt e.V./Gittersee gewinnt dieses Rekordturnier und war für alle anderen Teams eine Nummer zu groß!



    Die Resonanz von 2007 mit 13 teilnehmenden Mannschaften ließ uns für 2008 hoffen, zumal der Cup ja wieder mit großem interkulturellem Stadionfest über die Bühne ging. Doch leider erhielten wir erst im Januar/Februar die Zusage vom Sportstätten- und Bäderbetrieb, so dass wir hoffen mussten, dass zwei Monate ausreichend Vorbereitungszeit für uns und die teilnehmenden Teams sind. Umso mehr waren wir dann von den 16 teilnehmenden Mannschaften überrascht, wurde doch der Rekord aus dem Vorjahr um drei Mannschaften gesteigert! Juhuuu! Teilnehmerrekord!!!
    Unterstützt wurde der 8.Jorge-Gomondai-Cup von der Sportjugend Dresden, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, dem Kreissportbund Dresden e.V., dem Institut für Entwicklung Wien (FARE), der S.O.S. Marketing, dem Ausländerrat Dresden e.V. und seinen Kulturvereinen, Oppacher Mineralquellen, der Radeberger Exportbierbrauerei, dem Survival-Team Dresden, sowie Helmut Rinke. Dafür noch einmal unser herzlichster Dank!
    Zum Turnier kamen dann mit 16 Mannschaften soviel wie nie zuvor. Teilnehmerrekord!!! Gutes Wetter sorgte natürlich für sehr gute Stimmung unter den Teams und den ca. 300 Zuschauern. Das Turnier selbst verlief wie immer sehr fair. Mit russischen, deutschen (Bratwurst und Steak vom Holzkohlegrill), lateinamerikanischen und afrikanischen Spezialitäten wurden alle verwöhnt und lernten wieder einmal andere Kulturen etwas näher kennen. Die Ausstellung zum Thema „Gewalt, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus im Sport“ wurde in aktualisierter Version im Casino gezeigt. Die Mannschaften und das Fanprojekt symbolisierten das Anliegen des Turniers mit Plakaten bzw. unsere Gäste mit Fahnen ihrer Nationalitäten. Hinzu kam noch die Getränkeversorgung, eine Speedflipper-Anlage, eine Hüpfburg und weitere Kinderattraktionen, was alles sehr gut angekommen wurde. Während des Turniers gab es dann noch einen musikalischen Auftritt aus Lateinamerika, durchgeführt von „Combi Nacion“!
    Die Eröffnung nahm dann der sozialpädagogische Mitarbeiter des Fanprojekts und Organisator der traditionellen Veranstaltung vor. Zudem besuchte uns die Vertreterin der Sportjugend Dresden Birke Tröger während des Turniers. Gemeinsam sprach man sich für Integration und gegen Rassismus aus und machte dies auch den gesamten Nachmittag erlebbar.
    In der Vorrunde wurde in vier Gruppen unterteilt. Gruppe A ließ viel erwarten, standen mit ZMO I. (Sieger 2006) und AFROPA (Titelverteidiger) zwei Spitzenteams, sowie die Polizeidirektion und die nicht einzuschätzenden Saale-Piraten aus Weißenfels, welche erstmals teilnahmen. Auftaktspiel gleich zwischen AFROPA und ZMO I., was mit 1:0 an unsere Mosambikaner/Afrikaner ging. Die Saale-Piraten setzten sich mit zwei Siegen an die Spitze und waren damit schon für die Endrunde qualifiziert. Im letzten Gruppenspiel musste ZMO I. (Migranten Osteuropa, vorwiegend Weißrussland) die starken Weißenfelser bezwingen, was bei einem 2:2-Unentschieden auch fast gelang. Ein Tor mehr und der Titelverteidiger wäre nur Gruppendritter gewesen. Glück gehabt, Emiljano! Die Gruppenplatzierung also: Piraten vor AFROPA, ZMO I. und unseren Freunden, die nicht in Grün aufliefen!
    Feuer und Leidenschaft in Gruppe B: Combi Nacion/Lateinamerika, Gittersee/DSC-Fanprojekt e.V., ZMO II. (Finalist 2006) und das Ökumenische Zentrum „Inkota“, welches ebenfalls erstmals teilnahmen und nicht vorher prognostiziert werden konnte, wie gut die Truppe ist. Wie in jeder Vorrunde eines jeden anderen Turniers zog Gittersee mit drei Siegen in die Finalrunde ein. Da alle anderen Spiele Remis endeten, schaffte es am Ende „Combi Nacion“ mit dem besten Torverhältnis (oder eben der knappsten Niederlage gegen die DSC-er). Dritter wurde ZMO II. wegen der mehr geschossenen Tore.
    In Gruppe C spielte Spartak Freital (Zusammenleben e.V./Russland), die erstmals startenden Mannschaften Vietnam/Freital und die Radebeuler Apachen, sowie schlussendlich der Vorjahresdritte Max-Planck-Institut. Es ging dann sehr knapp zu. Vietnam gewann zwar sein letztes Spiel, doch leider zu knapp, um vor dem Gegner Max-Planck-Institut noch auf den 2.Rang kommen zu können. Die Radebeuler zogen dies ohne Gegentor durch und wurden mit sieben Punkten Gruppenerster. Abgeschlagen mit einem Punkt Zusammenleben e.V. auf dem 4.Platz.
    In der Vorrundengruppe D war Kamerun haushoher Favorit. Weiterhin dabei: Valbona (Albanien), die Walldorfschule und Vietnam/Dresden (Turnierneuling). Vietnam dann ganz stark, mit einem 5:1 gegen Valbona und einem 3:0 gegen die Walldorfschule, das letzte Spiel musste entscheiden und wurde gegen den Gruppensieger Kamerun verloren. Das Spiel zwischen Valbona und der Walldorfschule entschieden die Südeuropäer für sich. Somit die Platzierung: Kamerun vor Vietnam/Dresden, Valbona und der Walldorfschule.
    Dann ging es in die Zwischenrunde, wo die Gruppensieger um Platz 1-4, die Zweiten um Platz 5-8 u.s.w. spielten. Die Sieger der Halbfinals zogen dann in die Finals ein. Es wurden alle Plätze ausgespielt! Beginnen wir bei den Gruppenvierten. Die Polizeidirektion verlor nach einem 0:0 erst im 9-m-Schießen unglücklich mit 1:2 gegen „Inkota“, Zusammenleben e.V. gewann gegen die Walldorfschule mit 3:1. In den Platzierungsspielen gewann die Polizei mit 2:1 gegen die Walldorfschüler und belegte damit den 15.Rang, Inkota bezwang Spartak freital nach einem 0:0 mit 3:2 im Neunmeterschießen und schloss das Turnier auf Platz 13 ab. Bei den Gruppendritten ging es um die Plätze 9 bis 12, wobei in einer Neuauflage des Finals von 2006 die Zweite von ZMO gegen die eigene Erste mit 5:1 (!!!) gewann. Valbona bestätigte den eigenen guten Auftritt beim Turnier durch ein 1:0 gegen die Freitaler Vietnamesen. ZMO I. gewann dann gegen Vietnam mit 1:0 um Platz 11, die einstellige Platzierung 9.Platz ging nach einem klaren 4:0 an ZMO II. gegen Valbona. Dann kamen die Gruppenzweiten an die Reihe. AFROPA diesmal nicht so in Top-Form wie im Vorjahr, gegen die Latinos von „Combi Nacion“ wurde mit 0:1 verloren. Saul Villao und seine Freunde aus Südamerika also obenauf. Das Max-Planck-Institut bezwang Vietnam/Dresden mit 2:0 und war damit im Spiel um Platz 5 Gegner der Lateinamerikaner. Knapp mit 1:0 gewann das Institut. Das Match um Platz 7 gewann AFROPA dann ebenfalls mit 1:0 gegen die Vietnamesen.
    Nun die Spiele um den Turniersieg! Die Halbfinals brachten die Begegnungen Saale-Piraten gegen DSC und Apachen gegen Kamerun. Beide Spiele hochspannend und von sehr hoher Qualität. Das DSC-Fanprojekt/Gittersee zog durch ein knappes 1:0 ins Finale ein, die Kameruner mussten nach dem 0:0 gegen die Radebeuler Apachen ins 9-m-Schießen, hatten aber beim 2:1 die besseren Nerven für sich. So begegneten sich Radebeul und Weißenfels im Spiel um Platz 3, welches wiederum mit dem knappsten aller knappen Resultate endete: 1:0 für die Apachen aus dem Dresdner Vorort. Die Gitterseer Jungs ließen dann keine Zweifel im Finale offen, bezwangen die Afrikaner aus Kamerun klar mit 5:0. Endlich wurde einmal ein Turnier durchgezogen und den Jungs sei gesagt, dass es der erste bedeutende Sieg (außer Fanclubmeisterschaften) für sie gewesen ist! Diesmal haben die Nerven eben nicht versagt und vom ersten bis letzten Spiel wurde alles gewonnen, weshalb man auch von einem verdienten Turniersieg (ohne Gegentor, 5 Siege, 14:0 Tore!) sprechen kann!
    Die selbstverständlich nach der Zwischenrunde ausgetragenen Platzierungsspiele auf einen Blick: Platz 15/16: Polizeidirektion Dresden gegen Walldorfschule 2:1 Platz 13/14: Ökumenisches Zentrum „INKARTA“ gegen Zusammenleben e.V. 0:0 (3:2 nach 9-m-Schießen) Platz 11/12: ZMO-Jugend I. gegen Vietnam Freital 1:0 Platz 9/10: ZMO-Jugend II. gegen Valbona (Kosovo) 4:0 Platz 7/8: AFROPA gegen Vietnam Dresden 1:0 Platz 5/6: Lateinamerika gegen Max-Planck-Institut 0:1 Platz 3/4: Apachen Radebeul gegen Saale-Piraten Weißenfels 1:0 FINALE: DSC-Fanprojekt e.V./Gittersee gegen Kamerun 5:0 Zur Siegerehrung erhielten alle Teams Urkunden, die besten sechs Mannschaften Pokale. Lars Kretzschmar dankte noch einmal allen Teilnehmern für ihr entschiedenes Auftreten gegen Gewalt, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Weitere Auszeichnungen gab es noch für den bester Spieler Alexander Maslow von ZMO-Jugend e.V., und den Fairplaypokal für das Ökumenische Zentrum „Inkota“.
    Das DSC-Fanprojekt e.V. und der Ausländerrat Dresden e.V. bedanken sich bei allen Helfern, Sponsoren, Aktiven und Gästen, ohne sie wäre das Turnier nicht durchführbar gewesen.

    - Lars Kretzschmar -


  • „Julius-Hirsch-Preis 2007“ geht an uns!!!
  • Ehrung für DSC-Fanprojekt e.V. erfolgt am 17.10. in München



    Völlig überraschend erhielten wir Mitte September einen Anruf vom DFB, wo uns vorab telefonisch mitgeteilt wurde, daß wir mit dem „Julius-Hirsch-Sonderpreis“ ausgezeichnet werden. Besonders eingesetzt soll sich die Jury (D.Theo Zwanziger, Otto Schily, Familie Hirsch) für uns haben, da wir ohne finanzielle Mittel des DFB und des Freistaates Sachsen unsere Projekte (Schulen, Gomondai-Cup, Int.Fanturnier) sogar noch qualitativ und quantitativ verbessert haben. Daß wir nach diesem Anruf vor Freude völlig aus dem Häuschen waren (bei sicherlich tausenden Berwerbungen um den Preis), kann sich jeder vorstellen. Am 17.10.2007 werden wir diesen Preis im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels Deutschland gegen Tschechien in München in Empfang nehmen. Betrachten wir die Presse vom 18./19.09., sowie das Interesse vom MDR (Interview mit MDR Info, sowie Begleitung von MDR Sport im Osten nach München), dann ist dies für unseren Verein, sowie das Fanprojekt eine würdige Außendarstellung und hervorragende PR!
    Wir werden (Jochen Oeserreich, Holger Gellert, Lars Kretzschmar) auf DFB-Einladung im Mannschaftshotel in München-Freising vom 16.-18.10. untergebracht sein, am 17.10. die KZ-Gedenkstätte in Dachau besuchen und den Festakt im Jüdischen Gemeindezentrum München, wo u.a. die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Frau Charlotte Knobloch, der DFB-Präsident Dr.Theo Zwanziger und der Ex-Innenminister Otto Schily die Auszeichnung vornehmen werden. Desweiteren gibt es im Hotel in Freising einen Empfang für die Preisträger und man sieht sich gemeinsam das EM-Qualifikationsspiel an. Allerdings nicht in der V.I.P.-Lounge, sondern unterhalb der Ehrentribüne auf der Haupttribüne. Die besten Tickets sozusagen. Sämtliche Kosten (Anreise, Ticket, Verpflegung, Übernachtung) übernimmt der Deutsche Fußball-Bund. Eventuell besteht ja immer noch die Möglichkeit, daß weitere DSC-Fans zu diesem Spiel mitreisen können, dies ist jedoch von einem Ticket-Kontingent abhängig. Wir bemühen uns darum und haben ein erstes positives Signal!
    Wir möchten uns hiermit bei allen aktuellen und ehemaligen Vorstandsmitgliedern und Fanprojektmitgliedern, bei unseren Sponsoren und natürlich auch bei unseren Fans bedanken, die aktiv an der Organisation und Durchführung des Internationalen Fanturniers, des Jorge-Gomondai-Cups, der Schulaktion „Sport und/oder Gewalt“, des Dresdner Schulcups „Fair geht vor“, den FARE-Aktionswochen und den internationalen Jugendbegegnungen in den 13 Jahren des Fanprojektbestehens beteiligt haben und somit einen großen Anteil an dieser hohen Auszeichnung haben. Ein ganz besonderer Dank geht hier an die Familie Schröder, die sich seit 13 Jahren dem Fanprojekt stets zur Verfügung gestellt hat. Ohne Euch alle wäre es nicht möglich gewesen diesen Preis zu erhalten! Beharrlichkeit und gute Arbeit aller zahlt sich eben aus! DANKE!!!
    Und hier für alle die offizielle Mitteilung des DFB von der Internetseite www.dfb.de zu unserer Auszeichnung: „Das Fanprojekt des Dresdner SC wird im Rahmen der Ausschreibung des Julius-Hirsch-Preises 2007 mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Das entschied die prominent besetzte Jury, die u.a. in Anwesenheit von Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, DFB-Präsident Dr.Theo Zwanziger und Mitgliedern der Familie Hirsch Ende August in Frankfurt zusammengekommen war.
    Vertreter des Fanprojekts werden gemeinsam mit den für 2007 ausgewählten Julius-Hirsch-Preisträgern, dem TuS Plettenberg (Sauerland) und Eichenkreuz Nürnberg, bei einer Ehrung vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Tschechische Republik am 17.Oktober 2007 in München ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis wird in diesem Jahr erstmalig vergeben. Die Jury würdigt damit den außergewöhnlichen Einsatz der Dresdner, die in vielfältiger Art und Weise in ihrer Stadt tätig sind. Zu den umfangreichen Maßnahmen zählen ein Internationales Fanturnier, die jährliche Ausrichtung des Jorge-Gomondai-Cup im Gedenken an den Mosambikaner Jorge Gomondai, der 1991 Opfer von rassistischer Gewalt wurde, sowie das Schulprojekt „Sport und/oder Gewalt“. Die Kooperation mit Mittelschulen und Gymnasien in Dresden besteht bereits seit dem Jahre 2003. Die Mitarbeiter schulen in Ganztagsangeboten die Jugendlichen in der gewaltfreien Konfliktlösung und machen auf die Probleme im Umgang mit Suchtmitteln aufmerksam. Zum Programm gehören Videovorführungen ebenso wie eine Ausstellung. Zudem arbeitet das Projekt eng mit dem Ausländerrat der Stadt Dresden zusammen.
    Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der Jury von der hohen Qualität der Bewerbungen um den Julius Hirsch Preis 2007 insgesamt. Neben dem Fanprojekt des Dresdner SC werden weitere herausragende Initiativen, die sich auch für den Julius-Hirsch-Preis 2007 beworben haben und nicht prämiert wurden, mit Sachpreisen ausgezeichnet.“

    - Lars Kretzschmar -


  • 13.Internationales Fanturnier 06.-08.07.2007
  • Erster ausländischer Sieg durch FK Usti/n.L. (Tschechien!



    Am 07./02.08.2007 veranstaltete das DSC-Fanprojekt e.V. sein 13.Internationales Fanturnier, erstmals im heiligen Ground des zweifachen deutschen Meisters und Pokalsiegers, dem sogenannten Heinz-Steyer-Stadion (ein Frevel dieser Name!). Einundzwanzig Teams waren dabei, allerdings hätten wir den Teilnehmerrekord von 22 Teams auch locker brechen können - naja, machen wir´s im nächsten Jahr! Erstmals dabei der FC Basel aus der Schweiz (Dank an Josi für ihre „Verbindungsaufnahme“!), FK Usti aus Tschechien, der Kanuclub Dresden, sowie der CFC-Fanclub „1.FC Camping“. Zwar fehlte der FK Pribram, doch auch so waren drei Teams aus unserem Nachbarland dabei. Nicht angereist als einzige Mannschaft Arminia Bielefeld, deren zweite Truppe zudem wenige Tage zuvor auch absagte. Vom FC Schalke 04 diesmal nur ein Team dabei, das Dynamo-Fanprojekt konnte leider auch kein Team stellen, ebenso wie die Köpenicker Bären des 1.FC Union und das Fanprojekt Babelsberg. Naja, im nächsten Jahr knacken wir wohl endlich die magische „22“! Ebenso, wie wir es dann schaffen, daß unser neue Richtlinie „Startgeld vier Wochen im voraus“ von allen umgesetzt wird. Wir kommen daher auch nicht umhin die eigenen Reihen zu kritisieren, die das Fanprojekt erpressen nach dem Motto „Entweder zahlen wir wie immer, oder wir starten nicht“. Da wir keine Tausender mehr auf dem Konto haben (da keine DFB-Förderung mehr und Geld von der Stadt nur noch nach Veranstaltungsabrechnung fließt), aber vieles in Vorkasse zu bezahlen ist, hat sich künftig jeder an diese Regelung zu halten, es sei denn es gibt driftige Gründe, die uns auch genannt werden. Wenn ein DSC-Team für den Nachwuchs was tut, dann hätte man auch um Sonderregelung bitten können, statt so zu reagieren. Eingelenkt haben am Ende wir, da wir erst durch Dritte erfuhren, daß die betreffende Fanclubkasse für einen guten Zweck geplündert wurde. Man hätte es aber auch an uns herantragen können, dann wäre mancher Unmut in den eigenen Reihen erspart geblieben. So wie die Jenaer, deren Kassenwart mit Beckenbruch zweimal im Bundeswehr-Krankenhaus lag und so erst vor Turnierbeginn bezahlen konnte. Oder wie die tschechischen und schweizer Teams, denen wir die hohen Gebühren einer internationalen Überweisung erspart haben. Man muß nur fragen, da gibt´s auch eine vernünftige Antwort!
    Auf dem heiligen Rasen standen natürlich nur zwei Kleinfelder zur Verfügung, da war der Spielplan entsprechend gestrafft - vorallem am Samstag! Die Auslosung der Gruppen fand diesmal bereits am Donnerstag statt, da wir am Freitag ja die Endrunde um den 3.Dresdner Schulcup durchführten und entsprechend mit anderen organisatorischen Dingen beschäftigt waren. Dennoch reisten die meisten Mannschaften schon an diesem Tag an, was bereits einen lustigen ersten Abend im von uns angemieteten Casino bescherte und auf einen neuen Faßbierverkaufsrekord hindeutete. Als Organisator war man mit Luftmatratze und Schlafsack in der Fanprojekt-Geschäftsstelle gut vorbereitet - ebenso wie das ganze Turnier und der Schulcup insgesamt dank der Helfer gut gemeistert wurden. Zudem hatte Stephanie Sende vom SOS-Marketing-Team (mit Fanprojekt-Chef Jochen Oesterreich) reichlich an Material aufgefahren, so daß auch keine Kehle trocken bleiben mußte und auch der Grill kaum Stillstandzeiten zu verbuchen hatte.
    Fast pünktlich wurde am Samstagmorgen das Turnier eröffnet. Am Spielplan mußte nix geändert werden, der DSC Arminia Bielefeld wurde einfach für seine Abwesenheit stets mit einem 0:3 geführt. Nach einer kleinen Eröffnungsrede wurden die Ansetzungen, Programmhefte und natürlich die Spielregeln/den Modus an die Teams ausgeteilt, die fehlenden Startgebühren waren zu diesem Zeitpunkt (fast komplett) eingegangen. Dann ging´s endlich los, eine kleine Gruppenübersicht soll die Vorrunde schildern.
    Gruppe A: Hier ging es bis zum letzten Spiel um die Wurst und die Schalker (am Ende Gruppenzweiter) besiegten Usti, fügten ihnen die ersten beiden Gegentore zu und kickten dadurch den Titelverteidiger „Crazy Ducks“ aus Jena aus dem Rennen um den Wanderpokal. Insgesamt eine wahrlich starke Gruppe, wobei zwar alle schon mal wegen Bielefeld´s Nichantretens drei Zähler auf ihrem Konto hatten. Jena verlor aber gleich zum Auftakt 0:4 gegen Usti und damit war schon mit dem 1.Turnierspiel ein heißer Favorit gefunden. Die Chemnitzer von „Ossi 18“ bezwangen die „apo-Fanatics“ und waren damit auf Kurs Richtung Platz 4, was zur Teilnahme um die Plätze 9 bis 16 berechtigt. Warum die DSC-er am Ende aber dennoch den 16.Platz belegen konnten, verraten wir später. Jena spielte dann gegen Schalke nur 0:0, gewann seine letzten beiden Spiele, Schalke patzte zudem gegen aufopferungsvolle „apo-Fanatics“ mit einem 0:0, so das Schalke nur ein Sieg gegen bis dato mit 14:0 Toren und 12 Punkten makellosen Usti´er half - was auch eindrucksvoll gelang. Am Ende Usti vor Schalke, Jena, CFC, DSC und den nicht angetretenen Bielefeldern.
    Gruppe B: Der Sieger von 2005 „Die Füße Gottes“ vom 1.FC Union und der zweifache Sieger von 2002 und 2004 „Chaos Banker“ vom DSC stritten um die Endrundenteilnahme, während Dynamo („Kreisel“), Aue und der 1.FC Camping“ com CFC (was für Derbys!!!) ihnen dies vermasseln wollten. Souverän zogen die Berliner durch und besiegten auch die DSC-er mit 1:0. Der CFC zog trotz eines 0:3 gegen Erzrivale Aue an den Schachties vorbei, denn im letzten Spiel gab´s ein sensationelles 1:0 gegen Union und Aue mit dem 0:3 gegen Dynamo und dem 0:6 gegen Union deftige Packungen einstecken mußte. Das wohl wichtigste Spiel (Dynamo gegen DSC) gewannen die „Guten“ mit 3:1. Zuguterletzt also Union vor DSC, Dynamo, CFC und Aue.
    Gruppe C: Basel, der CFC-Fanclub „Erheiterung“ und Teplice waren in dieser starken Gruppe, daß einem unsere Mädels schon leid tun konnten. Hinzu kamen die durchtrainierten Kanusportler mit unserem Köln-Fan Ivo und die Münchner Löwen. Basel, am Ende auf Platz 1, ließ bei den Remis gegen 1860 und Teplice (jeweils 1:1) Punkte liegen, entschied aber gegen den Kanuclub Dresden das letzte Spiel, wo es um den Finalrundeneinzug für beide ging, deutlich mit 2:0 für sich. Der CFC („Erheiterung“) verlor gegen Basel im Auftaktspiel mit 0:1, spielte 1:1 gegen den Kanuclub, kam aber mit guten Leistungen zurück ins Rennen und gewann die restlichen Vorrundenspiele - das letzte gegen 1860 München mit 5:0!!! Teplice verlor gegen Chemnitz und büßte gegen Basel zwei Punkte ein, was am Ende, ebenso wie für den CFC, nur für 10 Punkte reichte. Da der CFC und Teplice jeweils 4:2 Tore und 7 Punkte vor dem letzten Spieltag hatten, der CFC das direkte Duell gewann, hätte Teplice gegen die DSC-Frauen mit 6:0 gewinnen müssen. Ich weiß nicht, wieviel „Prämien“ da von Chemnitzer Seite versprochen wurden, aber die Mädels kämpften, als ginge es um ihr Leben und nur vier Gegentreffer mußten sie hinnehmen. Teplice erstmals nur um die Plätze 9 bis 16, während der CFC und Basel die Trophäe noch vor Augen hatten. Vierter wurde der Kanuclub, München auf Platz 5, unsere Mädels mit einem vielumjubelten Tor beim knappen 1:2 gegen Basel leider nur Letzte! Gruppe D: Die leider schon im Vorjahr negativ auffallende Mannschaft aus Prag (unfair und stets reklamierend) hatte verdientermaßen eine Hammergruppe und wurde am Ende auch nur Dritter. Zu schwer die Gruppe 4 für den KFC, der allerdings (wie alle Mannschaften!!!) auch zu einem Treffer beim 1:3 gegen Bischofswerda kam. Allerdings waren dies auch die einzigen 3 Punkte der Schiebocker. Der KFC holte beim 0:0 gegen Prag sensationell einen Punkt, wie das Dennis & Co. gemacht haben ist vielen noch heute ein Rätsel. Hochachtung für unsere Uerdinger Freunde!!! Das Fanprojekt, wieder vertreten mit den Jungs aus Gittersee, gewann alle vier Spiele und wurde souverän Gruppensieger. Nur beim 3:2 gegen Prag war´s bissl eng - am Ende half das allerdings der „Fischmafia Dresden“ vom FC Hansa auf den zweiten Gruppenplatz. Was sich danach abspielte, ist eine Beleidigung der Gastgeber und wird von uns mit einem künftigen Startverbot belegt: Sparta Prag reiste ab und trat somit zu den Endrunden nicht mehr an, weil sie das Turnier nicht mehr gewinnen konnten. Bereits 1998 machte dies bei unserem 4.Internationalen Fanturnier der „Fanclub West“ des FC Sachsen Leipzig, weshalb seither an dort auch keine Einladung mehr herausging. Ciao Sparta, demnächst eben mit Slavia oder Bohemians!!!
    Und hier alle Samstag-Resultate der DSC-Teams: Fanprojekt/Gittersee: - Bischofswerdaer FV 3:0, - KFC Uerdingen 5:0, FC Hansa Rostock 4:1, - Sparta Prag 3:2 „apokalypse/Fanatics“: - FC Schalke 04 0:0, - FK Usti n.L. 0:3, - FC Carl-Zeiss Jena 0:4, - Chemnitzer FC „Ossi 18“ 1:3, - DSC Arminia Bielefeld 2:0 (Wertung), „Chaos Banker“: - FC Erzgebirge Aue 1:0, - Chemnitzer FC „1.FC Camping“ 3:1, - SG Dynamo Dresden „Kreisel“ 2:0, 1.FC Union Berlin 0:1 DSC „Frauenpower“: - TSV 1860 München 0:2, - FC Basel 1:2, Kanuclub Dresden 0:3, - Chemnitzer FC „Erheiterung 0:2, FK Teplice 0:4
    Erst 16.15 Uhr war die Vorrunde beendet, die Mannschaften und Schiedsrichter hatten ein Riesenpensum absolviert. Nachdem dann ein paar Stunden der Entspannung kamen, füllte sich ab 19 Uhr das Casino merklich, die Party mit unserem altgedienten DJ Teddy und seinen vielen Vereinshymnen konnte beginnen. Wie versprochen gab es auch wieder einen heißen Feger, der die Massen ab 23.00 Uhr kräftig in Stimmung brachte. War auch gut so, denn nur eine reichliche Stunde zuvor überfielen 40 vermummte Schwachmaten von einem uns allen bekannten Verein den Zeltplatz hinter der Eishalle, es wurden sogar Leute erkannt. Leider haben die Dresdner Hansa-Fans von der „Fischmafia“ oder die Chemnitzer, deren Fahnen gestohlen wurden, ihre Anzeigen nicht so gemacht, damit diese endlich mal hinter Schloß und Riegel kommen. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, daß es nahe dran ist, daß irgendwo im Osten bald mal einer nur noch in der Holzkiste nach Hause zurückkehrt - dann ist das Geheule aber groß und schuld sind wie immer andere. Oder die Polizei, die dieses Mal allerdings schnell vor Ort war. Bekannermaßen ist so ein Ding nach Sekunden über die Bühne und die Täter entkommen schneller, als es der Polizei lieb ist. Unser Fehler war allerdings, daß wir im Partyrausch nicht mehr daran gedacht haben, daß doch schon nachmittags Leute sich auf der Terasse tummelten, die T-Shirts trugen mit der Aufschrift „Boxclub D*****“. Da hätte man sich schon seinen Reim drauf machen können. Naja, das MDR brachte eine Woche später dazu einen Bericht, wo ein Mädel, was ebenfalls niedergetreten wurde (!!!), die Situation schilderte. Helfen wird´s nicht, nur ist es bedauerlich, daß ein friedliches Fanfest so (im wahrsten Sinne des Wortes) mit Füßen getreten wird. Dies war der einzige negative Punkt des Turniers (neben der Abreise von Sparta), die Party war wie immer absolut endgeil und alle, die sich im Casino zusammenfanden, hatten viel Spaß. Zumindest haben sich alle für die drei schönen Tage hinterher bedankt und wieder fleißig bei der Müllentsorgung mitgeholfen. Dafür herzlichen Dank!
    Zurück zum Turnier. Am Sonntag ging es dann also um den Wanderpokal und die Platzierungen. In der Endrundengruppe 1 spielten FK Usti n.L., DSC „Chaos Banker“, FC Basel und Hansa Rostock.. Was dann in dieser Gruppe abging, das war einfach Weltklasse! Die Hanseaten, schon nur dank des KFC Uerdingen in die Endrunde gekommen, spielte plötzlich wie aus einem Guß und gewann gegen Basel mit 1:0. Dann verloren die Bankers gegen Usti mit 1:3, aber man schlug Hansa mit 2:0. Usti schlug Basel, so daß es in den letzten Gruppenbegegnungen, die aus Gründen des Fairplay gleichzeitig stattfanden, zu einem echten Krimi kommen konnte. Die Bankers, eigentlich hätte ihnen bei einem gleichzeitigen Rostocker Sieg zum Finaleinzug gegen Basel ein 3:0 gereicht, waren nicht Herr ihrer Nerven und spielten nur 2:2. Rostock brauchte gegen Usti einen Sieg mit drei Toren Unterschied und als es 3:1 für die „Fischmafiosis“ stand, war ein Hauch von WM-Spannung im traditionellen Ostragehege zu verspüren. Es blieb aber bei dem Resultat und Usti konnte, wie 2005 der 1.FC Union Berlin, als Turnierneuling ins Finale einziehen. Hansa wurde Zweiter, vor den Banlers und dem FCB aus der Schweiz.
    In der Endrundegruppe 2 spielte das Team DSC-Fanprojekt/Gittersee, Schalke, Union und der CFC-Fanclub „Erheiterung“. Schnell war klar, daß Union und der DSC das Rennen machen würden und auch hier wurden, nachdem sich beide Teams gegeneinander torlos getrennt hatten, die letzten Spiele parallel ausgetragen. Da Union aber ein Tor Vorlauf hatte, mußte das DSC-Team also mindestens mit einem Tor mehr gewinnen, um zumindest ein Strafstoßschießen um den Finaleinzug zu erzweingen. Beide Spiele endeten 3:0, wobei die Unioner noch zwei Minuten dem DSC zuschauen mußten, da das Spiel etwas länger dauerte. Dann war klar: Union vor DSC, CFC und Schalke.
    In der Endrunde um Platz 9 bis 15 wurde Sparta Prag ganz herausgenommen, es gab eine 3-er-Gruppe und eine 4-er-Gruppe. In der Gruppe 3 spielten Jena, CFC-Fanclub „1.FC Camping“, Teplice (erstmals keine Endrundenteilnahme!!!) und Bischofswerda. Die Gruppe 4 setzte sich aus dem CFC-Fanclub „Ossi 18“, dem Kanuclub Dresden und dem Dynamo-Fanclub „Kreisel“ zusammen. Jena und die Kanuten setzten sich am Ende durch, Teplice und „Ossi 18“ wurden Gruppenzweite, Dynam und die Schiebocker sahen sich zum Spiel um Platz 13 wieder. Pech für die Camper, für sie stand als Gruppenvierter die Gesamtplatzierung an 15.Stelle kampflos fest.
    Die „apo-Fanatics“ vom DSC, die DSC-Frauen, der KFC, die Münchner Löwen und die Schachties aus Aue spielten die Plätze 16 bis 20 in der Gruppe 5 aus, Prag war wegen Nichtantretens und unsportlichen Verhaltens auf den letzten Platz gesetzt und disqualifiziert. Die „apo-Fanatics“ entledigten sich dieser Aufgabe mit drei Siegen und einem Remis am besten und wurden verdient Gruppenerster und damit im Gesamtklassement 16.! Obwohl die Löwen auch ungeschlagen blieben, versauten sie sich durch ein (am Ende glückliches!!!) 2:2 gegen die DSC-Frauen den 2.Platz in der Gruppe, der am Ende von Erzgebirge Aue erreicht wurde. Die Mädels hatten zwar das Pech am Ende hinter den Uerdingern Letzte zu werden, doch ihr hervorragender Kampfgeist, die knappen Niederlagen und vorallem ihre besten Spielerinnen (Karo und Romy) sollten noch gebührend geehrt werden.
    Kommen wir zu den Platzierungsspielen bzw. Finals. Die Plätze 15 bis 21 standen fest, das Match um Platz 13 war sozusagen der Auftakt. Dynamo gewann da klar und verdient mit 3:0, Teplice hatte gegen „Ossi 18“, wie schon im ganzen Turnier zu spüren, große Mühe überhaupt mit 1:0 als Sieger vom Platz zu gehen. Jena sicherte sich überzeugend gegen die Paddelpiloten den 9.Platz. Dann wurde es langsam enger, die Spiele zwischen Basel und Schalke (0:0) und den „Chaos Banker“ gegen die CFC-“Erheiterung“ (1:1) wurden jeweils erst mit 2:0 nach Neunmeterschießen entschieden. Schalke und der DSC hatten dabei die besseren Schützen in ihren Reihen (oder die besseren Torhüter!). Jetzt wurde es aber richtig spannend, die DSC-Fanprojekt/Gittersee-Truppe wollte endlich mal auf´s Treppchen, doch die Dresden-Rostocker waren einen deut besser in der Chancenverwertung. Tja, schön spielen reicht nicht immer und so ging das Ding mit 1:2 in die Hose und Hansa konnte sich über einen tollen dritten Platz freuen und hatte somit etwas Trost für die verlorene Zaunfahne. Im Finale gab´s dann Spannung pur und Union forderte den Spielern des FK Usti alles ab, glich die Führung der Tschechen aus und errang somit das Strafstoßschießen. Auch hier zeigten sich beide Teams, der Turnierneuling Usti und der Sieger von 2005, „Die Füße Gottes“ des 1.FC Union Berlin als absolut ebenbürdig. Am Ende ging der Pokal erstmals über die Landesgrenze, mit 5:4 (ich glaube nach 7 oder 8 Schützen) gewannen unsere Freunde aus dem nahen Usti nad Labem!
    Vom Veranstalter DSC-Fanprojekt herzlichen Glückwunsch! Zudem herzlichen Dank an alle (aber leider viel zu wenig) Helfer und Sponsoren, die Santander Consumer Bank AG als Pokal- und Hauptsponsor, Oppacher Mineralquellen, die Radeberger Exportbierbrauerei AG, den Sportstätten- und Bäderbetrieb, sowie Stephanie Sende/S.O.S. Marketing und Jochen Oesterreich von der Gastronomie, den Schiedsrichtern, Frank Richter mit seiner tollen Speedflipper-Anlage (es wurde sogar der Rekord von Gerald Asamoah gebrochen!!!), sowie MdB Arnold Vaatz für den wunderschönen Wanderpokal!
    Sport frei! Auf zum 14.Internationalen Fanturnier im Juli 2008!

    - DSC-Fanprojekt e.V. -

    Die Siegerehrung nahmen Fanprojekt-Mitarbeiter Lars Kretzschmar und der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz vor. Die Sachpreise stifteten die Fa.Elsner/Bremen (www.90min.de), Herr Putze vom Spielecenter Las Vegas im Elbepark., sowie der Deutsche Fußball-Bund.
    Und die Besten kommen wie immer zum Schluß! Die Resultate der Platzierungsspiele und die Gewinner der Sonderpreise: Bester Spieler/in: Karolin Hennig (Dresdner SC „Frauenpower“) Bester Torhüter/in: Romy Hegewald (Dresdner SC „Frauenpower“) Bester Torschütze: Alex Preisiger (Dresdner SC „Gittersee”) mit 9 Toren Fairplaypokal: KFC Uerdingen 05 („Aufschwung Ostkurve“) Stimmungspokal: FC Schalke 04 (“Belzig”) Platz 21: Sparta Prag / Tschechien Platz 20: Dresdner SC „Frauenpower“ Platz 19: KFC Uerdingen 05 „Aufschwung Ostkurve“ Platz 18: TSV 1860 München „1.Magic-Kneißl-Fanclub“ Platz 17: FC Erzgebirge Aue „Saxona Aue-Zelle“ Platz 16: DSC-Fanclub „apo-Fanatics“ Platz 15: Chemnitzer FC „1.FC Camping“ Spiel um Platz 13: Bischofswerdaer FV „Die Treuen“ - SG Dynamo Dresden „Kreisel“ 0:3 Spiel um Platz 11: Chemnitzer FC „Ossi 18“ - FK Teplice 0:1 Spiel um Platz 9: FC Carl-Zeiss Jena “Crazy Ducks“ - Kanuclub Dresden 3:1 Spiel um Platz 7: FC Basel „Dragons“ - FC Schalke 04 „Belzig“ 0:2 (n. 9m) Spiel um Platz 5: DSC „Chaos Banker“ - Chemnitzer FC „Erheiterung“ 3:1 (n. 9m) Spiel um Platz 3: FC Hansa Rostock „Fischmafia“ - DSC-Fanprojekt e.V. 2:1 FINALE 2007: 1.FC Union Berlin “Die Füße Gottes” - FK Usti n.L. 5:6 (0:0/1:1) n. 9m


  • 16.FAN-FINALE 25.05.2007 in Berlin
  • Hagelschauer und wieder “nur“ Halbfinale!



    Nachdem wieder einmal kurzfristig die Mädchenauswahl absagte, fuhren wir also nur mit einer Jun-gen-Mannschaft zum Fan-Finale nach Berlin. Die ersten reisten wie immer bereits Donnerstagabend an. Freitag früh machten wir (Caro, Kappa, Blacky und ich) uns auf den weg in die Hauptstadt. Durch eine Totalsperrung der Avus erreichten wir erst nach über fünf Stunden unser Ziel. Da wir aber nicht die einzigen waren, die im Stau standen, begann das Turnier mit über einer Stunde Verspätung.
    In der Vorrunde wurden uns die Mannschaften aus Aue, Bielefeld, Wuppertal und Cottbus zugelost. Caro als einziges Mädchen aus Dresden blieb dem DSC dennoch treu und trat bei der Arminia im Frauen-Team an. Im 1.Spiel trafen wir auf die Mannschaft aus Aue. Trotz einer feuchtfröhlichen Nacht der Veilchen, spielten diese überraschend gut und der Sportclub hatte mehr Mühe als erwartet. Am Ende setzten wir uns dennoch mit 2:0 durch. Torschützen auf Seiten der Schwarz-Roten waren Fritz-sche und Preißiger. Als nächstes ging es gegen die Arminia aus Bielefeld. Erneut traf Preißiger, diesmal zum 1:0 (4.min.). In einem überlegen geführten Spiel hieß es am Ende erneut 2:0 für den Sportclub, da Huhn zwei Minuten vor dem Ende den Sieg endgültig perfekt machte. Gegen Wuppertal wurde es aber kein Selbstläufer. Die Friedrichstädter machten es sich selber schwer und kamen zum Schluss nicht über ein 0:0 hinaus. Wobei noch angemerkt werden muss, dass Fritzsche 180 Sekunden vor dem Ende das leere Tor nicht traf! So musste im letzten Vorrundenspiel unbedingt ein hoher Sieg her, um den Gruppensieg zu erreichen. Die Cottbusser waren aber ebenfalls ebenbürdiger Gegner und hielten gut dagegen. Dem 1:0 nach drei Minuten, folgte postwendend der Ausgleichstreffer. Preißiger sicherte jedoch mit seinem Treffer nach 7 Minuten den verdienten 2:1-Sieg. Leider reichte es nicht zum Grup-pensieg, aber das Viertelfinale war dennoch erreicht. Hier bekam es der DSC mit der Mannschaft des Hamburger Sport-Vereins zu tun. Erneut traf man auf einen ebenbürdigen Gegner und nach der regu-lären Spielzeit hieß es 0:0. Im 9-m-Schießen (jeweils drei Schützen) setzten sich die besseren Nerven auf Seiten der Dresdner durch. Gläsel und Huhn verwandelten, während Fritzsche verschoss. Da Bodo jedoch im Gehäuse des Sportclubs ebenfalls seinen Mann stand, setzten wir uns mit 2:1 durch! Das Halbfinale gestaltete sich genau wie das Viertelfinale. Zu nervös agierten die Schwarz-Roten und be-merkten dabei nicht, dass die Hannoveraner eigentlich völlig platt waren! Immer wieder wurden die Bälle nur vorgeschlagen, anstatt es mit spielerischen Mitteln zu versuchen. Logische Konsequenz zum Schluss: 0:0. Wieder Neunmeterschießen. Diesmal versagten aber alle Schützen des Sportclubs und die 96er setzten sich mit 2:0 n.N. durch. Immerhin blieb das Spiel um Platz 3. Da aber beide Mann-schaften nicht über die volle Distanz spielen wollten, einigte man sich gleich auf ein erneutes Neunme-terschießen, diesmal aber 5 gegen 5 Schützen. Blacky hätte sich unsterblich machen können, doch ihm als entscheidender fünfter Schütze versagten die Nerven (es reichte nicht mal zum Field Goal!). Dann ging es 1 gegen 1 weiter und hier hatten die Wuppertaler die bessern Füßchen. Am Ende blieb leider nur der undankbare 4.Platz. Im Finale setze sich unser Halbfinalgegner Hannover 96 gegen St. Pauli, ebenfalls erst im Neunmeterschießen, durch. Caro belegte mit ihren Bielefeldern den 7.Platz. Sieger bei den Mädchen wurde Leipzig die den Hamburger SV ebenfalls im Neunmeterschießen bezwangen!
    Zur diesjährigen Siegerehrung erschien Theo Zwanziger! Bei allen Diskrepanzen die die Fanszene hat, muss man ihm zugute halten, dass er nicht jedesmal Augen und Ohren verschließt, denn es zeigt schon Rückgrat bei so einer Veranstaltung wie dem Fan-Finale zu erscheinen! Unser „Neuzugang“ Blacky holte sich diesmal unseren Pokal ab. Nur eine Minute später öffnete sich der Himmel und ein Unwet-ter zog über die Jungfernheide. Im Hagelschauer hieß es nur noch: „Rette sich wer kann!“ Einige Zelte fielen dem Wetter zum Opfer, dennoch wurde das Geschehen recht gelassen genommen. Nach knapp zwei Stunden wurde es etwas ruhiger am Himmel und so begab man sich wieder mal in die Berliner City. Zum traditionellen Treffen mit Ex-DSC-er „Henne“ Lau gesellte sich diesmal auch „Finalist“ und „Rudi“ Herausgeber „Korki“! Nach mehreren Expressbier machten wir uns wieder auf unseren Sport-platz, nicht ohne noch einmal ein am Wegesrand stehendes Lokal aufzusuchen (die Geschichte wäre zu lang)! Am nächsten Tag ging es wieder in die Berliner City und traditionell zum Pokalendspiel. Nürn-berg sollte mit seinem Sieg unseren Korki jedenfalls riesig erfreuen, ebenso wie Portugal-Mitfahrer „Hummel“.

    - HG -


  • 01.04.2007: 7.Jorge-Gomondai-Cup
  • Bundestagsabgeordneter Arnold Vaatz, Dresdens Ausländerbeauftragte Maria Schieferdecker-Adolph, Pita Gomondai aus Mosambique und Bernd Kraus vom Sächsischen Fußballverband als Ehrengäste!



    Am 30.03.2007 waren wir dann am Albertplatz mit unserem großen Plakat „Fight racism, celebrate football - DSC-Fans gegen Gewalt und Rassismus“ am Info-Stand des Ausländerrates vertreten, ver-teilten während der reichlich 4 Stunden einen Großteil der 1.000 Flyer zum 7.Jorge-Gomondai-Cup, hatten viele Gespräche und konnten persönlich Migranten, junge Deutsche, aber auch bekannte Freunde zu unserem Turnier zwei Tage später einladen. Da mit einem kleinen Stadionfest (Hüpfburg, Ballwerfen, Live-Musik), kulinarischen Leckerbissen aus Russland, Lateinamerika und Afrika, sowie Infoständen und Ausstellung einiges geboten wurde, zeigten sich sehr viele Leute interessiert, was am folgenden Sonntag auch über 400 Gäste im Stadion beweisen konnten. Sicherlich auch sehr förderlich, daß am Infostand ein Plakat zum Gomondai-Cup vom Ausländerrat hing und „SZ online“ ein Inter-view/Aufruf von mir veröffentlichte. Zudem war mit Portal e.V. eine Journalisten-Mannschaft am Start, welche sogar einen Film über das Turnier drehte und viele Fotos schoß.
    Bevor wir aber endgültig zum Turnier kommen, noch zur Ergänzung, daß Bürgermeister Feßenmayr, die Ausländerbeauftragte Maria Schieferdecker-Adolph, Jorge Gomondai´s Bruder Pita Gomondai, die Mutter Luisa Nhadima, sowie der Botschafter Carlos dos Santos die Namensweihe vornahmen. In einer zweiten Kundgebung sprachen dann Vertreter des Ausländerrates und weiterer Vereinigungen, die sich um die Platzbenennung verdient gemacht haben.
    Zum Turnier kamen dann zwei Tage später mit 13 Mannschaften soviel wie nie zuvor. Es herrschte nicht nur wunderschönes Wetter, sondern auch eine sehr gute Stimmung unter den Gästen. Das Tur-nier selbst verlief sehr fair. Mit russischen Teigtaschen, deutschen Würsten und Steaks vom Holzkoh-legrill, lateinamerikanischen Tortillas und afrikanischem Couscous mit Hähnchen und verschiedenen Soßen gab es reichlich für das leibliche Wohl und vorallem für jeden Geschmack etwas.Im Casino zeig-ten wir die Wanderausstellung des DSC-Fanprojekt zum Thema „Gewalt und Rassismus im Sport“. Zudem war dort der „Flüssignahrungsstand“. Letzterer wurde überraschend wenig genutzt. Sehr gut angekommen war die Live-Musikeinlage einer Band aus Madagaskar, sowie die Kinderattraktionen rund um die Hüpfburg.
    Die Eröffnung nahm dann die Ausländerbeauftragte Frau Schieferdecker-Adolph, der Bundestagsab-geordnete Arnold Vaatz und Pita Gomondai vor. Gemeinsam sprach man sich für Integration und ge-gen Rassismus aus und machte dies auch den gesamten Nachmittag erlebbar. Später konnte mit Bernd Kraus auch noch der Geschäftsführer des Sächsischen Fußballverbandes begrüßt werde. Dieser bestä-tigte uns, ebenso wie auch die Teams, Politiker und Presse, eine hervorragend organisierte Veranstal-tung. Bernd Kraus war von der Ausstellung, sowie den vielen Plakaten begeistert. So stellte uns u.a. der FV Dresden-Nord das große Plakat zur DFB-/NOFV-Aktionswoche „Gegen Gewalt und Rassismus“ zur Verfügung, ein Plakat, was der FV Nord selbst zum Großteil bezahlen mußte. Auch dafür unser Dank, ebenso wie den Gästen für ihr Kommen und den Helfern für ihre Unterstützung!
    In der Vorrunde war schnell ersichtlich, daß die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl auf 10 Minuten verkürzte Spielzeit Torarmut zur Folge haben würde. So endeten von den 36 Vorrundenspielen ganze 11 mit 0:0, weitere 13 mit 1:0. Insgesamt fielen nur 31 Tore in der Gruppe 1 (21 Spiele), 14 Tore in der Gruppe 2 (15 Spiele). Somit hatte sich auch die Frage nach dem besten Torschützen schnell erledigt - zuviele kamen auf 2 bzw. 3 Treffer.
    In der Gruppe 1 ging es bis zur letzten Sekunde und mittels entscheidendem Neunmeterschießen sogar darüber hinaus um den Einzug ins Finale (aufgrund von Zeitmangel konnten keine Finalrunde oder Halbfinals gespielt werden), sowie die weiteren Platzierungen. Valbona (Albanien) war mit 0 Punkten abgeschlagen auf Platz 7,
    doch Portal e.V. und Spartak Freital hatten mit 6 bzw. 7 Punkten als 5. und 6. der Gruppe noch richtig gute Bilanzen! Vor dem letzten Spieltag hatte AFROPA acht Punkte, der DSC neun, Combi Nacion (Lateinamerika) neun, Kamerun zehn. Der DSC verpaßte das Finale durch ein 0:0 gegen Freital, die Lateinamerikaner und Kamerun trennten sich ebenfalls torlos, nur AFROPA gewann und dies mit 5:1 gg. Valbona sehr deutlich. So zog AFROPA trotz Niederlage gegen Kamerun ins Finale ein (11 Pkt., 8:2 Tore), Kamerun spielte um Platz 3 (11 Pkt. 5:1 Tore), da es eine Niederlage gegen das DSC-Fanprojekt in der Vorrunde gab, Lateinamerika und die DSC-er kamen auf jeweils 10 Punkte und 6:1 Tore. Da man sich im direkten Vergleich 1:1 trennte, mußte ein 9-m-Schießen entscheiden, wer um Platz 5 und wer um Platz 7 spielen darf. Der DSC siegte knapp mit 4:3.
    In der Gruppe 2 kam es am letzten Spieltag zum direkten Duell zwischen Sparkasse und dem Max-Planck-Institut, beide hatten zuvor 10 Punkte gesammelt. Der Sparkasse reichte ein 1:1 zum Finalein-zug. Leider etwas unsportlich dann das Verhalten eines Sparkassen-Mannschaftsvertreters, der die Turnierleitung zwang den Modus zu ändern, da man sonst nicht zum Finale antreten würde. Wir muß-ten uns, aufgrund der Stunde Verspätung (sechs Vorrundespiele mehr als geplant) geschlagen geben und machten aus den Platzierungsspielen um Platz 5 bis 13 nun Neunmeterschießen. Begründung des Spielers der Sparkasse, man habe zu Hause gesagt, das Turnier geht bis 18 Uhr, 19 Uhr ist da schon zu spät. Sorry, aber einige der Spieler der Mannschaft saßen beträchtlich länger nach Turnierende noch im Casino ... Zurück zum sportlichen Teil. Die Polizeidirektion beendet mit zwei Siegen die Vorrunde und kam auf Platz 3, was ihnen das Platzierungs-Neunmeterschießen gegen den Gastgeber bescherte. Titelverteidiger ZMO-Jugend (Osteuropa), der Sportstätten- und Bäderbetrieb und das Dynamo-Fanprojekt (ohne Torerfolg, aber zwei Remis) folgten auf den Plätzen 4-6.
    Unsere Mannschaft enttäuschte (trotz, daß man ungeschlagen blieb), da man sich selbst mehr vorge-nommen hatte. Die Resultate im Einzelnen: 0:0 gegen AFROPA, 4:0 gegen Valbona, 1:1 gegen Combi Nacion, 0:0 gegen Portal e.V., 1:0 gegen Kamerun, 0:0 gegen Spartak Freital. In den folgenden Neunmeterschießen gab es folgende Resultate: um Platz 11/12: (Dynamo-)Fanprojekt Dresden e.V. - Portal e.V. 2:0 um Platz 9/10: Sportstätten- und Bäderbetrieb - Spartak Freital 0:2 um Platz 7/8: ZMO-Jugend e.V. - Combi Nacion 1:2 um Platz 5/6: Polizeidirektion Dresden - DSC-Fanprojekt e.V. 3:4 Die beiden Finals wurden dann über 12 Minuten ausgetragen, wobei sich das Max-Planck-Institut und Kamerun 1:1 trennten. Das fällige 9-m-Schießen verloren die Afrikaner dann knapp mit 2:3, womit der technisch besten Mannschaft nur der 4.Platz blieb.
    Im spannenden Finale ging AFROPA durch einen Konter mit 1:0 in Führung, sehr zur Freude der vie-len Afrikaner und natürlich Pita Gomondais im Stadion - spielen doch einige Mosambikaner in diesem Team, Landsleute von Jorge Gomondai. Diesen Vorsprung verteidigte man dann tapfer bis zum Schluß und mit dem letzten Pfiff der guten Schiedsrichter des Turniers brach ein Riesenjubel aus, als hätte Afrika soeben den Weltmeister gestellt - was ja 2010 in Südafrika auch nicht so abwegig sein könnte.
    Zur Siegerehrung, vorgenommen von Pita Gomondai (der bereits die Eröffnung per Ehrenanstoß vor-nahm) und Lars Kretzschmar vom Turnierorganisator DSC-Fanprojekt e.V., erhielten alle Teams Ur-kunden, die besten sechs Mannschaften Pokale. Pita Gomondai dankte noch einmal allen Teilnehmern für ihr entschiedenes Auftreten gegen Gewalt, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus und zeigte sich gerührt vom großen Gedenken an seinen in Dresden getöteten Bruder. So erhielt der Fairplaypokal, gewonnen von Combi Nacion aus Lateinamerika, noch einmal eine besondere Bedeutung. Weitere Sonderpreise erhielten als bester Torwart Marcus Rossow von Portal e.V. und Dipita Narcisse aus Ka-merun als bester Spieler. Zudem wurde Pita Gomondai noch mit reichlich Geschenken für sich und seine Kinder in Mosambique bedacht, damit ihm dieser Tag, sowie sein ganzer Aufenthalt (der übri-gens von AFROPA und von Spenden finanziert wurde!) in Dresden positiv in Erinnerung bleibt und er stets gewiß sein kann, daß es viele Leute in Dresden und ganz Deutschland gibt, die sich gegen Ras-sismus offen zur Wehr setzen!

    - Lars Kretzschmar -


  • „Chaos-Banker“ bei Freunden!
  • Bankers zum 2.Mal auswärts - natürlich in Markkleeberg!

    Herr Alkohol verhindert Finalteilnahme,

    so könnte das Fazit des Ausflugs lauten. Ein Jahr geht schnell vorbei und genau aus diesem Grund trafen sich am 18.02.2007 Dammi, Nico, Zorni, Kretzsche (nicht Lars) und Thomas am Bahnhof Mitte zum gemütlichen „Frühschoppen auf Rädern“. Ziel war die Dreifelderhalle in Markkleeberg, in der das 3.Fanturnier der Fanatics stattfinden sollte. Neben den normalen Getränken aus goldenem Gerstensaft hatte der als Fan mitgereiste Kretzsche noch ein paar besondere Schlückchen vorbereitet. Es gab Barccardi-Cola (gute Mischung) in kleinen verschließbaren Gefäßen. Tolle Geste, danke Robert K.. So ging es also mit dem Regional-Express der Deutschen Bahn nach Leipzig. Dort angekommen meinte unser Reiseleiter (Nico), wir müssten am Bahnsteig 3 in die S-Bahn nach Markkleeberg umsteigen. Doch daraus wurde nichts, denn an Gleis 3 fährt schon seit Jahren kein Zug mehr ab. So ist es eben, wenn der Pegel dann das Lesen verhindert. Die Daten betrafen schon die Rückfahrt. Danke an den freundlichen Herren von der Bahn, der uns beim Fahrplanlesen und der Orientierung behilflich war. In Markkleeberg angekommen, ging es zu Fuß in Richtung Sportanlage. Dort wurden wir auch schon von Udo und Roberto erwartet, denn diese beiden sind ganz seriös mit dem Wagen angereist.
    Der Kampf um die Kabinenhoheit war schnell entschieden, da unsere eigentlichen Mitnutzer den Alkoholgehalt der Kabinenluft nicht vertragen und sich ein anderes Domizil gesucht haben. Ihren Unmut schossen sie sich im ersten Spiel gegen uns von der Seele (Endstand 6:1 für Markkleeberg 1886). Zu Beginn dieses Spieles sorgte unser mitgereister Superfan für eine Showeinlage. Kretzsche fiel ohne gegnerische Einwirkung um und hatte noch vor dem ersten Ballkontakt Abschürfungen an den Beinen. Zuvor hatte er schon auf der Tribüne einen Saldo gemacht. Dieser Ausfall war an diesem Wochenende leider nicht der Einzige, denn kurzfristig mussten auch Kappa, Albrecht, Doreen und Frau X absagen. Also war das oberste Ziel ein konkurrenzfähiges Spielsystem zu entwickeln. Damit war die erste deftige Niederlage genau richtig, denn sie zeigte uns klar unsere Defizite. Also wurde nach der Niederlage auch nicht lange gewartet bis zum nächsten Bier, denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel (oder so ähnlich). Und siehe da, es war genau die richtige Strategie. Die nächsten beiden Spiele wurden gewonnen (3:1 gegen Eiche Wachau und 2:1 gegen die Gastgeber Fanatics). Die Abwehr stand ganz gut mit Udo im Tor, Thomas und Zorni hinten und vorn Roberto und Dammi. Ergänzt wurden wir durch einen Sportfreund vom 1. FC Kaiserslautern (Danke!!), denn die Spielstärke war 1:5. Allerdings musste diese Formation dann gegen die Lauterer leider verändert werden und unser Reiseleiter und Joker wurde aktiviert. Die Zeit für Nico war gekommen und er hatte die Aufgabe den Gegner zu verunsichern, allerdings haben wir vergessen die Lauterer darüber zu informieren und verloren das Spiel mit 1:3. Damit bekam unser Selbstvertrauen allerdings keinen Knick, denn am Imbiss war alles wieder vergessen. Das letzte Gruppenspiel musste dann gewonnen werden, damit man zumindest theoretisch noch eine Chance auf ein Weiterkommen gehabt hätten. Und diese Chance wurde zwar durch uns mit einem 4:2 Sieg über den Bornaer SV genutzt, aber Wachau und die Jungs von 1886 hatten etwas dagegen. Das schlechtere Torverhältnis verhinderte eine Teilnahme im Halbfinale. Es blieb also nur noch die Chance auf Platz 5. Die Platzierungen wurden nicht ausgespielt sondern vom Neunmeterpunkt ausgeschossen. Nun stellte sich die Frage: Erfahrung, Technik, Selbstvertrauen, Stehvermögen oder Präzision? Es gab eigentlich nur einen der alle Eigenschaften vereinte und das war unsere „Superedelfan“ Kretzsche. Er hatte es sich wirklich verdient den ersten „Neuner“ zu schießen. Die vorgenannten Eigenschaften trugen dann dazu bei, dass der Ball fast ins Seitenaus ging, Kretzsche stürzte und die Halle jubelte ihm zu. Mittlerweile hatte der Gegner Budissa Bautzen zum 1:0 verwandelt. Also war nun Nervenstärke gefragt. Da kam nur Nico in Frage, er konnte dem Ball auch die nötige Schärfe geben. Ausgleich!!!!!!! Bautzen verschießt, weil Udo überragend hält. Chance zu Führung! Aber wer übernimmt die Verantwortung? Roter Kopf, kalter Schweiß und glasiger Blick, das kann nur Thomas sein. Auch sein Schuss zappelt im Netz zum 2:1. Nun konnte der 5.Platz klar gemacht werden, indem Udo hält oder Budissa den Ball in die „Wolken“ schießt. Der erste Fall trat ein, Udo hielt den Schuss in „Lehmannscher Manier“ auch ohne Zettel fest. Somit waren wir Fünfter von 11 Mannschaften, wobei uns von sachkundigen und unabhängigen Beobachtern bescheinigt wurde, daß ohne Spaß (Alkohol) eine Finalteilnahme möglich gewesen wäre. Dafür vielen Dank! Die Rückreise nach Dresden verlief ohne weitere Zwischenfälle problemlos (Abfahrt Gleis 3), so dass wir gegen 24 Uhr wieder Dresdner Boden unter den Füßen hatten. Es war, wie schon im Vorjahr, ein supertolles Turnier bei und mit Freunden. Die Planungen für nächstes Jahr haben mit Ankunft in Dresden bereits begonnen.

    - Thomas und Nico -


  • Lübzer-Pils-Cup in Rostock
  • Vorrundenaus für CCC

    Das DSC-Fanprojekt erneut durch den "Chaos Club Coswig" beim Lübzer-Cup an der Ostsee vertreten - bei jedem Wetter!

    Wir starteten wie im letzten Jahr um 2 Uhr in der Frühe. Da wir in diesem Jahr den Weg schon kannten, kamen wir 7.15 Uhr auf dem Campingplatz an, wo noch alle in den Betten lagen. Nachdem wir die Schlüssel für unsere Bungalows erhalten hatten, fuhren wir ins Fußballstadion.
    Um es kurz zu machen, wir spielten so, wie das Wetter an diesem Tag war: es regnete ... Im ersten Spiel lagen wir schon nach einer Minute mit 0:1 zurück, konnten aber mit viel Enthusiasmus noch den Ausgleich erzielen, was uns den ersten Punkt einbrachte. Nach 40 Minuten, die wir im Nieselregen standen, hatten wir unser zweites Spiel gegen die "Lässigen", welches wir 0:1 verloren. Dann endlich, der Regen hörte auf, holten wir unseren zweiten Punkt in einem 1:1-Spiel gegen die "Media Bomber". Obwohl das Wetter immer besser wurde, verloren wir das vierte Match gegen die sehr starken "Seesterne" mit 0:1. An diesem Tag richteten sich wohlgemerkt alle unsere Spiele nur nach dem Wetter, was sich dann zeigen sollte: Mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages folgten unsere ersten Siege, 3:1 gegen "H-P-H" und gegen "Havelkogge" mit 2:1. Das letzte Spiel verloren wir mit dem Schlußpfiff 0:1 - wie kaum anders zu erwarten waren am Himmel wieder lauter dunkle Wolken. Somit endete unsere Reise nach Rostock wie im letzten Jahr in der Vorrunde ... und schuld war ... nur das Wetter. :-) Insgesamt sieben Stunden lang kämpften 32 Mannschaften um den Lübzer-Pils Cup. Am Ende standen mit dem Hansa-Fanclub "Die Alten Schweriner" die Sieger fest.

    - CCC -


  • 15.FAN-FINALE 2006 in Berlin
  • 3.Platz: Wiedermal ein Medaillenrang für das Fanprojekt

    Titelverteidiger Bayern unterliegt DSC!

    Wie auch in den Jahren zuvor, reiste traditionsgemäß eine Fan-Vertretung des Dresdner Sportclubs zum nun bereits 15.Fan-Finale nach Berlin. Leider erstmals seit 2000 ohne ein Mädchenteam (die "Sweet Hearts" sorgten mit 2x Platz 3 und je 1x Platz 4 und 6, sowie die Nachfolgeteams mit je 1x Platz 3 und 4 immer für sportliches Aufsehen), deren Teilnahme kurz vorher abgesagt werden mußte, aber dafür ebenso hochmotivierte Jungs - wie immer!

    In der Vorrundengruppe C traf der Sportclub auf die Mannschaften von Hertha BSC, Erzgebirge Aue und dem 1.FC Union Berlin. Der 1.FC Lok Leipzig hatte kurzfristig abgesagt und wurde dadurch natürlich aus dem Turnier gestrichen. Die Begegnungen in der Vorrunde wurden auf Kunstrasen ausgetragen. Im ersten Spiel trafen die Friedrichstädter auf die Erzgebirgler aus Aue, die verhältnismäßig fit erschienen, was nach ihrer durchzechten Nacht doch etwas verwunderlich schien. Das Match gestaltete sich relativ ausgeglichen, wobei die Schwarz-Roten aber die besseren Möglichkeiten besaßen. Umso überraschender gingen die "Veilchen" nach fünf Minuten in Führung (gespielt wurde 10 Minuten ohne Wechsel). Mirko Hickmann im Gehäuse des DSC war dabei völlig chancenlos. Doch etwas geschockt aber konzentriert übernahmen die Friedrichstädter wieder das Zepter und glichen zwei Minuten vor dem Ende der Partie zum 1:1 durch Eisi aus. Keine 60 Sekunden später gelang Alex sogar noch der Siegtreffer zum 2:1-Endstand. Damit waren die ersten drei Punkte eingefahren und ein großer Schritt in Richtung Viertelfinale getan. Denn nur die ersten beiden Teams der jeweiligen Gruppen kamen weiter! Nächster Gegner war Union Berlin und diesmal gelang bereits in der ersten Minute durch Robsen die Führung für den DSC. Diese wurde drei Minuten später, erneut durch Alex, auf 2:0 ausgebaut. Die Berliner, eigentlich ohne jede Chance wurden durch Unaufmerksamkeiten in der Dresdner Abwehr noch einmal stark gemacht. 180 Sekunden vor dem Ende gelang ihnen der 1:2-Anschlußtreffer. Dennoch retteten die Schwarz-Roten den so wichtigen Sieg über die Zeit. In der letzten Begegnung der Vorrunde würde damit ein Remis gegen die Hertha zum Gruppensieg reichen. Am Ende kam es auch zum Unentschieden, aber das mußte sich hart erarbeitet werden. Die Gastgeber gestalteten sich fast zum Stolperstein und gingen nach sechs Spielminuten mit 1:0 in Front. Robsen rettete jedoch zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 1:1-Endstand den Gruppensieg! Somit schieden bereits in der Vorrunde beide Berliner Teams aus! Der Sportclub traf im Viertelfinale auf die Mannschaft von 1860 München und hatte damit definitiv eine einstellige Endplatzierung sicher. Im wohl besten Spiel der Dresdner wurden die Münchner mit 4:0 in die Schranken gewiesen. Eisi und gleich dreimal (!) Alex waren die Torschützen für die Friedrichstädter. Damit hieß die Halbfinalbegegnung Eintracht Frankfurt gegen den DSC. In einer spannenden Begegnung, die fast ohne jegliche Tormöglichkeiten auf beiden Seiten verlief, wurde durch eine einzige kleine Unaufmerksamkeit das Spiel entschieden. Sekunden vor dem Ende der Partie trafen die Hessen zum 1:0 und sicherten sich damit, wie bereits ihre Profivertretung, die Endspielteilnahme. Immerhin blieb jedoch das Spiel um Platz 3. Erneut ging es gegen eine Münchner Vertretung, diesmal gegen den Titelverteidiger Bayern! Obwohl der Sportclub die gesamte Zeit spielbestimmend agierte, mußte er die Hilfe der "Roten" in Anspruch nehmen, in der 6.Minute trafen die Münchner nämlich ins eigene Netz. Spannend blieb es bis zum Ende. Der Club dezimierte sich dazu noch selbst, denn wegen ständigen Meckerns gab es noch eine Zweiminutenstrafe. Am Ende retteten die Friedrichstädter diesen knappen Vorsprung über die Zeit und wurden sehr guter Dritter beim 15.Fan-Finale! Mit Alex Preisiger stellte der Sportclub zudem noch einen der beiden besten Torschützen des Turniers (5 Tore).
    Neuer "Champion" wurde unser Halbfinalgegner aus Frankfurt, die sich im Finale durch einen 1:0-Sieg gegen die starken Hannoveraner den Titel sicherten. Gewinner bei den Mädchen wurde am Ende die Vertretung vom 1.FC Lok Leipzig, die sich in einem spannenden Endspiel am Ende im Neunmeterschießen gegen das Fanprojektteam, ebenfalls aus Leipzig, durchsetzen konnten! Wieder einmal ein sehr gelungenes Turnier, das vom Veranstalter der BAG und vorallem der Kollegen aus Berlin hervorragend organisiert wurde. Daher ein Dank von Dresdner Seite an die durchführende Crew! Ebenfalls und seit Jahren kein ein Novum in Berlin, war wieder einmal das Wetter. Fast durchgängig strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen, das gibt's nur in der Jungfernheide!

    - H.G. -


  • 09.04.2006: 6.Jorge-Gomondai-Cup
  • DSC-Fanprojekt belegt dritten Platz

    Neue Gesichter und russisches (Fußball-)Ballett um die Pokale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

    Zum sechsten Male fand der Gomondai-Cup statt, auch dieses Jahr wieder in der Soccer Arena Dresden, welche ja bekanntlich vom Ex-DSC-Spieler und -Trainer Matthias Schulz und Ex-TSV-Sportpark-Chef Mario Schulze betrieben wird. Sieben Mannschaften ausländischer Mitbürger aus Dresden und Umgebung, der FC Landtag, sowie eine Mannschaft vom DSC-Fanprojekt e.V. gingen an den Start. Leider kamen Absagen vom Dynamo-Fanprojekt und vom Titelverteidiger Ostsächsische Sparkasse Dresden, wobei letztere wegen der Flut in ihren Zweigstellen in Heidenau und Pirna zusätzliche Schichten schieben mußten und somit einen driftigen Grund hatten. "Naja, wenn schon der Titelverteidiger und Hauptsponsor fehlt, dann holen wir uns eben den Cup", so schien die Meinung nach dem Turnierfavoriten zumindest bei uns einhellig zu sein. Was dann kam, sah schon ganz anders aus und zeigte, daß die Turnierneulinge das Feld gewaltig auffrischten und durcheinanderwirbelten! Die gemeldeten ausländischen Teams waren es also, die für Furore sorgte, allen voran die beiden Teams von ZMO aus den ehemaligen GUS-Staaten (für Erdkunde-Schwächlinge: alles aus der ehemaligen Sowjetunion östlich von Polen). Auch Spartak Freital (Russland) brachte mit seinen zwei Teams viel Power ins Turnier, so daß sich der "Rest" (Valbona/Albanien, AFROPA/gemischtes Team, der Ausländerrat Dresden/Wohnheim, sowie FC Landtag und wir) gewaltig strecken mußten.
    In der Vorrunde fing es ziemlich einseitig und torreich an. In der Gruppe A bezwang ZMO I. die 2.Mannschaft von Spartak mit 5:0, AFROPA siegte 4:0 gegen den Ausländerrat. In Gruppe B kam ZMO II. zu einem klaren 5:0 gegen Valbona, der FC Landtag wurde von Spartak Freital I. mit gleichem Resultat bezwungen. Dann überrollte ZMO I. in seinem 2.Spiel den Ausländerrat mit 9:0 und die Zweite von ZMO schlug das Fanprojekt mit 3:1. Von da an gab es fast nur noch knappe Resultate in den durchweg fair geführten Partien: Valbona gg. Spartak I. 0:1, Spartak II. gg. AFROPA 1:3, FC Landtag gg. DSC-Fanprojekt 0:3, ZMO II: gg. Spartak I. 1:1. Dann ging es in die entscheidende Phase, die viel Spannung brachte und zeigte, daß die ersten Resultate tatsächlich nicht aussagefähig waren. ZMO I. und AFROPA machten in einem hochklassigen Match den 1.Platz der Vorrundengruppe A unter sich aus, dabei reichte ZMO ein Remis, doch die Afrikaner gingen in Führung. Sicher und ohne hektisch zu werden spielten die Osteuropäer jetzt ihre Stärken aus und warteten auf ihre Chance. Mit dem 1:1-Ausgleich übernahmen wieder die Afrikaner das Zepter, doch die Abwehr mußte nun aufgemacht werden, was ZMO I. zu zwei weiteren Treffern und den Einzug ins Finale nutzte. Spannung auch bei Freital II. gegen den Ausländerrat, ein ständiges Auf und Ab, ein 2:2 am Ende, doch aufgrund der Tordiffernenz wurde Freital Dritter der Gruppe A. Das DSC-Fanprojekt setzte in Gruppe B dem ganzen Spaß noch einen drauf und machte in seinen letzten beiden Spielen zwar keine gute Figur, geriet in beiden Spielen arg unter Druck, doch dank des insgesamt vierfachen Torschützen Kappa und den drei Toren von Robsen gelang es den zweiten Vorrundenplatz zu sichern. Jeweils kurz vor Ultimo traf man gegen Freital II. und Valbona zum 2:1, wobei es gerade gegen die Albaner eher glücklich als verdient war. Der FC Landtag verlor auch seine letzten beiden Vorrundenspiele: 1:2 gegen Valbona und 0:6 gegen ZMO II., was letztendlich zu einem reinen Finale ZMO I. gegen ZMO II. führte. Hier hatte die 1.Mannschaft dann erheblich Schwierigkeiten gegen den ebenbürdigen Gegner und gewann nach einem 2:2 erst im 9-Meter-Schießen mit 2:1. Das Spiel um Platz 3 bestritten wir als Gastgeber gegen AFROPA und gewannen mit 2:0. Das reine Spartak-Duell I. gegen II. um Platz 5 gewann nach einem 0:1-Rückstand die erste Vertretung mit 4:1. Im Spiel um Platz 7 siegten die Albaner mit 4:1 gegen den Ausländerrat, 9.Sieger wurde der FC Landtag. Die Auszeichnung für den besten Spieler ging an Sergej Horn von ZMO I., bester Torhüter war Steve Schirzky von Valbona (ca. 12 Jahre alt!!!), die Torjägerkrone ging mit 8 Treffern an Juri Kutepov, ebenfalls ZMO I..
    Insgesamt ging damit ein dem Anlaß entsprechend würdiges und faires Turnier zuende. Plakate in der Halle zeigten, warum wir uns jedes Jahr zu diesem Event versammeln - im Kampf gegen Rassismus, Extremismus und Gewalt. Die afrikanische Küche funktionierte ebenfalls wieder hervorragend, denn der Ausländerrat hatte auch in diesem Jahr wieder Freunde gefunden, die ein Stück andere Lebenskultur in die Halle brachten. Die selbstgekochten Speisen waren jedenfalls hervorragend! Dafür noch einmal herzlichsten Dank, ebenso wie dem ganzen Team der Soccer Arena Dresden!

    - L.K. -


  • 18.02.2006: 2.Markkleeberger Fanturnier
  • "Chaos-Banker" mit Rang 4 und bester Spielerin

    Erstmals auswärts als Team zum Turnier: Bankers in Markkleeberg!

    "Zu Gast bei Freunden", so ist der Slogan für die Fußball-WM definiert. Aber vorallem auf der kleinen Fußballbühne gilt dieses Motto. Am 18.02.2006 luden die "Fanatics 2002" zum 2.Markkleeberger Fanturnier ein. Dieses Jahr gelang es eine Fanvertretung des DSC zu entsenden. Dafür wurde allerdings lange an einer schlagkräftigen Mannschaft gebastelt. Zwischendurch kam es wie immer auch zu einzelnen Absagen. Das Team vereinte letztendlich folgende wichtigen Eigenschaften: gebündelter Fußballsachverstand (Teambetreuer Nico B. und Elton), Grazie (Doreen H.), filigrane Technik (Albrecht G., Mirko H.), Erfahrung und Übersicht (Michael D. und Ronald Z.), Ehrgeiz (Udo G.) und Leichtfüßigkeit und Durchschlagskraft (Thomas K.). Alles in allem also eine Truppe, für die Erfolg der zweite Name ist. Nachdem jeder mit seiner Aufgabe im Vorfeld vertraut gemacht wurde (letzte Teambesprechung fand am 15.02.2006 in der Gaststätte "Kupferpfännchen" statt), ging es also in Richtung Leipzig. Am Spielort (Dreifelderhalle in Markkleeberg) angekommen, wurden wir von den Gastgebern herzlich begrüßt. Zu diesem Zeitpunkt war die Abteilung Erfahrung und Übersicht schon bei der Einsicht ins Glas. Man hatte also den gastronomischen Bereich dem ersten Test unterzogen. Die Kabine teilten wir uns mit einer Vertretung aus einem Bautzener Jugendclub, aber das beeinflusste uns nicht weiter. Zur Eröffnung auf dem Spielfeld erschienen dann noch folgende Mannschaften:

    Gruppe A: Chemnitzer FC, Eiche Wachau, Budissa Bautzen, 1886 Markkleeberg, Bischofswerdaer FV.
    Gruppe B: Fanatics 2002 (TV), NFV 09 Görlitz, Zoo Leipzig, DSC (Chaos-Banker), Kickers Markkleeberg

    Nach kurzer Ansprache ging es dann endlich los und den Ehrenanstoß zum Turnier machte Lama Horst (bekannt aus der MDR-Reihe "Elefant, Tiger und Co."). Für uns war der erste Gegner die Mannschaft vom Zoo Leipzig (amtierender Europameister der Zoomannschaften) und am Ende hieß es nach ausgeglichenem Spiel 1:1. Die weiteren Spiele der Vorrunde endeten wie folgt: Niederlage gegen Görlitz mit 2:3, Sieg gegen Kickers Markkleeberg 3:1 und Sieg gegen Fanatics 4:2. Diese Resultate reichten am Ende zum glücklichen aber durchaus verdienten Halbfinaleinzug. Schützenhilfe im wahrsten Sinne des Wortes erhielten wir von den Fanantics 2002 (in persona "Chef-chen" Dirk K.). Durch das Tor in letzter Minute gegen die Mannschaft Zoo Leipzig war unsere Tordifferenz besser und sicherte uns Platz 2 in der Gruppe. Im Halbfinale trafen wir auf sehr starke Chemnitzer, die unseren Finaltraum zerstörten (Endstand 0:5). Begünstigt wurde diese Niederlage auch durch den erhöhten Alkoholkonsum, der bei einzelnen Spielern mittlerweile schon die Sinnesnerven beeinträchtigt hatte (Symptome: Doppelsichtigkeit und Koordinationsprobleme). Also blieb uns nur das Spiel um Platz 3. Der Gegner waren die Jungs aus dem Bautzner Jugendclub. Für dieses Spiel hatten wir uns sehr viel vorgenommen, allerdings verloren wir das Match sehr unglücklich mit 3:4. Der 4.Platz war also das Ergebnis einer durchaus geschlossen Teamleistung bei der jeder seine Aufgabe ordentlich erfüllte. Die Abteilung Grazie (Doreen H.) wurde für ihre Leistung mit dem Titel "Bester Spieler(in)" ausgezeichnet. Wir bedanken uns bei den Fanatics für die Einladung und bereuen, beim ersten Turnier nicht dabeigewesen zu sein und wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mitspielen. Mehr Informationen und Bilder unter www.fanatics2002.com.

    - Abt. Leichtfüßigkeit und Durchschlagskraft -


  • 28.01.2006: Fanturnier in Schiebock
  • DSC-Fanprojekt gewinnt beim Turnier des BFV-Fanclubs "Die Treuen"

    Sieg - bitterer Beigeschmack bleibt dennoch!

    Viele Jahre verbindet das DSC-Fanprojekt und den Fanclub "Die Treuen" aus Bischofswerda eine Freundschaft, wir waren in Schiebock bei Turnieren, die BFV´ler waren insgesamt 7x bei unserem "Internationalem" dabei. Seit einiger Zeit ist Sand im Getriebe. Das 10.Internationale Fanturnier sagte Schiebock kurzfristig ab, beim 11. fehlten sie trotz Zusage gänzlich ohne uns zu benachichtigen. Wir waren aber auch nicht immer zuverlässig, 2005 versäumten wir eine Zusage rechtzeitig abzusagen. Dafür haben wir uns im Heft 39 unseres Fanjournals "Gehegeäffchen" aber auch bei den Schiebockern in aller Form entschuldigt. Nun kam wieder eine Einladung aus Schiebock und wir sagten bei angegebener Adresse (eigentlich immer unser Ansprechpartner) bereits Anfang Dezember zu. Zu unserer Absicherung fragten wir eine Woche vor dem Turnier noch einmal nach, wobei wir einen Tag später gesagt bekamen, wir könnten nicht mehr teilnehmen. Grund: Der Veranstalter hatte insgesamt drei Leute mit der Organisation beauftragt, man sprach sich untereinander nicht ab und plötzlich hatte man einen Turnierplan mit 12 Teams aber 14 Interessenten. Einen 13.Teilnehmer (wie unlogisch!), ein Freizeitteam, ließ man noch zu, uns sagte man aber ab. Wir wehrten uns natürlich dagegen, denn viele haben extra ihre Wochenendplanung für eben dieses Turnier geändert, wir hatten uns rechtzeitig angemeldet und für die Schiebocker Kommunikationsprobleme können wir nunmal nichts. Kleiner Ratschlag von uns: Beauftragt einen Mann, der auch telefonisch und per Post erreichbar ist, mit dem Sammeln der Zusagen und überlaßt nicht anderen Teams die Möglichkeit sich über Zweite und Dritte anzumelden. Das verwirrt, zumal der "Cheforganisator" nicht einmal auf der Einladung mit Tel.-Nr. stand und auch vom angegebenen Stefan Kühnert nicht erreicht werden konnte. Sowas mußte im Chaos enden und sorgt für Mißstimmungen in unseren jahrelangen guten Beziehungen. Unsere Jungs durften nach langem Hickhack dann doch teilnehmen, vermutlich aber nur, weil sie komplett anreisten. Schade daß ich zu dieser Zeit in Frankfurt/M. zu einem Workshop war, sonst hätte ich mir extra die Mühe gemacht und wäre persönlich mit nach Bischofswerda gefahren! Bei einem Bierchen werden wir zu unserem 12.Internationalem aber alle Problemchen aus dem Weg räumen, vorausgesetzt, wir dürfen die Schiebocker begrüßen!

    - L.K. -

    Und nun zum Fußball, hier ist Dany´s Turnierbericht:

    Schon bei der Ankunft war uns klar, dass die Bischofswerdaer nicht gerade gastfreundlich sind. Bis fünf Minuten vor dem Start wussten wir nicht, ob wir starten oder nicht, da mehr Mannschaften da waren, als geplant.
    Im ersten Spiel ging es gegen die "Komakolonne" nicht gut los - wir verloren 2:3. Doch diese Begegnung sollte nicht die letzte bleiben. Im zweiten Spiel siegten wir mit einem klaren 5:0 gegen die "Rasenlatscher". Die weiteren Spiele wurden mit klaren Siegen durchzogen (3:2 gegen den Niederguriger EV, 5:0 gegen FC Camping Chemnitz, 5:0 gegen FC Saxona Aue, 4:3 gegen SV Weickersdorf). Nach allen Spielen der Vorrunde waren wir mit 15 Punkten und 24 Toren auf Platz 1. Jetzt lag ein langes Warten vor uns - die Platzierungsspiele. Einige Spiele mussten vorgezogen werden, da manche Spieler "weg" mussten.
    Im Halbfinale spielten wir 3:0 gegen den FC Omega Bischofwerda. Nun kam das spannende Finale. Alle gegen uns - nur ein (weiblicher) Fan und der war mit uns angereist. Wir siegten diesmal klar 4:1 gegen die "Komakolonne". Wie schon gesagt, man sieht sich immer zweimal im Leben! Wie nicht anders erwartet bekamen wir bei der Siegerehrung um 17 Uhr keinen Applaus, im Gegenteil, Buhrufe (Anm.d.Red.: Aber von Saxona Aue gewiß nicht, oder doch?). In Bischofswerda kann man sich als Gast also richtig wohl und herzlich empfangen fühlen (Anm.d.Red.: Die Schiebocker haben so etwas bei uns noch nicht erlebt, weshalb wir hier besonders verwundert und auch ein wenig enttäuscht sind!). Den Pokal mussten wir hüten, denn die "Komakolonne" war kein guter Zweiter bzw. ein schlechter Verlierer.

    - CCC -


  • 08.10.2005: Fanturnier in Basel
  • DSC-Fanprojekt belegt vierten Platz

    Ronaldinho´s Barcelona gegen DSC chancenlos! - Deutscher Fan-Vizemeister in der "Champions-League"
    Inklusive Besuch des Länderspieles SUI gg. FRA in Bern

    Am vergangenen Samstag nahm eine Vertretung des DSC-Fanprojekts am St.Jakob-Cup 2005, einem Hallenturnier aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des gleichnamigen Fanclubs des FC Basel teil. Zudem weilte man auf Einladung des Schweizer Fußballverbandes und des Fanprojekts Basel beim WM-Qualifikationsspiel Schweiz gegen Frankreich im neuen Berner "Wankdorf-Stadion" (eigentlich `Stade de Suisse´). Allen genannten hier schon einmal ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft! Nach 850 km Anreise und nur 20 Minuten zwischen Ankunft im Baseler Sportzentrum Pfaffenholz und dem 1.Vorrundenspiel präsentierte sich das Fanprojekt im Auftaktspiel mit "einem typischen Sport-Club" - nach 3 Minuten führte man gegen den späteren Turniersieger FC Basel Fanclub "Bebbi" mit 4:0 (!!!), um letzten Endes mit 4:5 das Nachsehen zu haben. Dass am Ende ein 4:4 gereicht hätte, um sich mit dem späteren Zweiten Union Berlin den Turniersieg auszufechten, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner in der Halle.

    Die Reaktion auf dieses "Missgeschick" ist aber dann nur mit "Weltklasse" einigermaßen in Worte zu fassen. Im 2.Spiel wurde das Team von Grashoppers Zürich mit 1:0 bezwungen, danach der FC Aarau mit 5:1 aus der Halle gefegt. Im letzten Vorrundenspiel kam es zum ersten Aufeinandertreffen des Dresdner SC mit dem FC Barcelona. Dem Gegner wurde während des gesamten Spiels lediglich eine Chance gewährt, am Ende gewann der DSC hochverdient mit 1:0.

    Als Gruppenzweiter zog man ein in die Runde um Platz 4 bis 6 und musste sich mit Rapid Wien und dem VfB Stuttgart auseinandersetzen. Im Spiel gegen Wien erzielte man nach einer sehenswerten Direktkombination 3 Sekunden vor der Schlusssirene den 2:2-Ausgleich. Da Stuttgart dann Wien mit 1:0 bezwang, benötigte das Team des DSC-Fanprojekts im letzten Spiel unbedingt einen Sieg, um wenigstens mit dem 4.Platz abzuschließen. Dies gelang in sensationeller und beeindruckender Art und Weise, die Zuschauer bekamen Fußball vom Feinsten zelebriert. Mit 9:1 wurden die Schwaben deklassiert, es gab stehende Ovationen für den Sieger! Tja, ein Törchen zuviel gegen Basel in der Vorrunde kassiert, um sich mit dem 1.FC Union Berlin den Turniersieg ausfechten zu können, und eben auch diesen Treffer zuviel von Basel kassiert, um den Offensivpokal (meiste geschossene Tore) vor diesen zu gewinnen (Basel 23, DSC 22, Union 20 Turniertreffer).

    Nach der Siegerehrung ging es ganz schnell nach Bern, wo man das neue Stadion bewundern konnte und zugleich ein hochdramatisches und vielleicht entscheidendes WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Frankreich zu sehen bekam. Dies endete bekanntlich 1:1. Besonders bemerkenswert die nicht vorhandene Präsenz der Polizei, die netten Ordner und Securitys und der nur 80 cm hohe Trennzaun zwischen Spielfeld und Zuschauern. Einfach für den Fußballfan ein Erlebnis, ein Erlebnis für die Leute, die den Fußball zu dem gemacht haben, was er heute ist! Da freut man sich schon auf die EM 2008 in der Schweiz und Österreich und es gruselt einem bei dem deutschen Sicherheitswahn und den zuschauer- und fanfeindlichen Stadien in Deutschland vor der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Vielleicht hätte man Beckenbauer und Schily in Portugal schon darauf aufmerksam machen sollen, oder ihnen das Schweizer Modell von "Zu Gast bei Freunden" einmal vor Augen halten müssen!

    DSC-Fanprojekt e.V.


  • 23.07.2005: Gaudispiel im Rahmen des 25.Franz-Plachky-Gedächtnisturniers in Heidelberg
  • DSC-Fans vs. SV Siemens München 8:8 n.N. (2:4, 5:5, 3:3 i.N.)

    Zu Gast bei Freunden
    DSC-Fans und Traditionsmannschaft beim Heidelberger Sport-Club

    Nachdem das All-Star-Team des Heidelberger SC, ehemals Dresdner SC Heidelberg, am 9.Oktober 2004 während der Feierlichkeiten der Gala "60 Jahre Deutsche Fußballmeisterschaften des DSC 1943 und 1944" in Dresden auf die Alten Herren des DSC traf, fand nun am 23.Juli 2005 das langersehnte Rückspiel zwischen beiden Traditionsmannschaften statt. Diese Begegnung war ein Bestandteil der Jubiläumsfeierlichkeiten des 25.Franz-Plachky-Gedächtnisturniers des Heidelberger SC, das vom 22. bis zum 24.Juli 2005 andauerte. Franz Plachky war ein verdienter Funktionär beim Dresdner SC Heidelberg. Im Vorfeld gab es allerdings Ärger. Die ebenfalls eingeladene Landesliga-Truppe des DSC, die gegen den Verbandsligisten SG Kirchheim hätte antreten sollen, sagte nach langem Hin und Her auf beschämende und unprofessionelle Art und Weise, nämlich per E-Mail (!), diese Tour wieder ab, obwohl die Hotelzimmer schon gebucht waren. Für Ihre dumme Unsportlichkeit und Ihr weitsichtloses Verhalten gebührt Ihnen unser aller Dank, werter Herr Groß! Ebenfalls einfach nur beschämend: Nicht ein Mitglied des Präsidiums des Dresdner SC Fußball 98 e.V. hatte den Stolz und den Arsch in der Hose, nach Heidelberg mitzureisen! Der eigene Verein wurde von der eigenen Führung boykottiert und ignoriert ... Sei es drum: Die Fans und die Alten Herren freuten sich auf die Reise nach Heidelberg, echte Sportsmänner eben! Bereits am Freitag ging es mit einem Betriebsturnier der Stadtwerke Heidelberg los. Am Abend trafen dann die Alten Herren des DSC ein. Ebenso schlugen die ersten DSC-Fans ihre Zelte auf, um danach gleich ins Festzelt zu wechseln. Ein Teil der Dresdner Delegation lernte die Hotelbar besser kennen, während die DSC-Fans lieber der Heidelberger Altstadt einen Besuch abstatteten. Dort bestätigte sich wieder mal das, was in allen süddeutschen Kleinstädten an Freitag- und Samstagabenden zu beobachten ist: Mehr Polizisten auf Streife in der Innenstadt als Passanten, dazu die geliebte Sperrzeit kurz nach Mitternacht ... Aber Spaß hat es natürlich trotzdem gemacht und so mancher DSCer fand erst im Morgengrauen seinen Schlafplatz ... Der Samstagmorgen begann mit einem E-Jugend-Turnier, das die SG Kirchheim II im Finale nach Siebenmeterschießen gegen den ASC Neuenheim gewann. Danach fand dann ein Freundschaftsspiel zwischen den DSC-Fans und dem SV Siemens München statt, welches sensationellerweise mit einem Unentschieden endete ...

    Schon beachtlich, was da beim Fan-Spiel geboten wurde. Die Mannschaft mit einer Mischung aus 1. und 2.Mannschaft des SV Siemens München aus der A- bzw. C-Klasse in München angetreten, war natürlich gegen unsere Fans hoch favorisiert. Ein gemischtes Spiel lehnten wir aber (zunächst) ab. Gespielt wurde auf Kleinfeld, der Gegner begann zwar überlegen, aber die ersten Minuten wehrten sich die so erstmals zusammenspielenden DSC-er tapfer. Eine Überzahlsituation nutzten die Münchner dann zur Führung, mit einem Kick mit der Fußspitze überwand man den DSC-Keeper. Besonders Andreas "Nordpol" Wirth überzeugte bis dahin mit einer guten Leistung. Nach vorn ging relativ wenig los, das DSC-Tor wurde nun berannt und bis zur 17.Minute hätte es durchaus schon fast zweistellig stehen können, doch mehr als ein 0:4 wurde von Lars "Die Katze" Kretzschmar (O-Ton von Korki im Forum!) verhindert. Dann ließen die Münchner die Zügel etwas schleifen und Peggy, Manuel und vorallem Marcel bekamen ihre Chancen. Der 7-jährige Sohn von Ex-FSV-Spieler und Spieler der Traditionsmannschaft Udo Hänsel traf dann zweimal vor der Pause und bei etwas mehr Übersicht hätte er kurz vor dem Pausenpfiff Peggy auch noch den Ball zuspielen können, die das leere Tor sicherlich nicht verfehlt hätte.
    Zur Halbzeit dann doch der Wechsel, HSC-Armin und Peggy wechselten gegen zweimal Thomas aus München die Teams. Dabei waren die Münchner besonders scharf auf den Trikottausch mit Peggy - doch Pustekuchen, da war ein Sport-Top drunter! Dafür bekamen die Münchner in der 2.Halbzeit eine andere DSC-Mannschaft zu sehen, die sich nun Chance um Chance herausspielte und aus dem 2:4 zur Halbzeit eine 5:4-Führung machte. Besonders agil jetzt auch Norman und Peter, die mit den beiden Münchnern in unserem Team tolle Spielzüge zeigten. Dabei ist nicht zu verschweigen, daß die Münchner ebenfalls mehrere Hochkaräter hatten, aber stets am sich von Minute zu Minute steigernden Lars im DSC-Tor scheiterten. In der Schlussminute war es dann aber soweit. Viermal versuchten es die Münchner aus 2-5 Metern Entfernung, alle Bälle hielt Lars mit Reflexen, die man von ihm kaum erwarten konnte, doch den letzten Abpraller schob ausgerechnet Peggy aus einem halben Meter Entfernung an ihrem Paps vorbei ins Tor zum Ausgleich, was Lars dann doch als Familiendrama sah - sich von der eigenen Tochter geschlagen geben zu müssen. Die Münchner feierten derweil Peggy, aber eigentlich hat der DSC ja München nur zum Remis verholfen *grins*!
    Im anschließenden Neunmeterschießen verwandelten beide Teams je 3 von 7 Neunmetern, wobei Lars drei hielt und Peggy für München verschoß. Lars, ein Münchner und Norman verwandelten für uns zum 3:3-Endstand. Korki nach dem Spiel: "Hut ab, das hätte ich dem alten Sack garnicht mehr zugetraut!" Zum Abschluß die Statistik:

    DSC-Fans vs. SV Siemens München 8:8 n.N. (2:4, 5:5, 3:3 i.N.)
    200 Zuschauer im HSC-Stadion am Rudolf-Harbig-Weg im Sportzentrum Heidelberg-Süd

    DSC-Fans: Lars Kretzschmar - Andreas Wirth, Armin Ehrhard (Thomas Ströhuber, 21.), Norman Förster - Peter Manuel, Peggy Kretzschmar (Thomas Jacob, 21.) - Marcel Hänsel. Trainer: Andreas Tschorn
    SV Siemens München: David Schiergens - Bert Grimm, Tim Heidelberg, Thomas Jacob (Peggy Kretzschmar, 21.), Manuel Jakob, Michael Mönner, Thomas Ströhuber (Armin Ehrhard, 21.) - Spielertrainer: Bert Grimm

    Nun erinnerten sich HSCer und DSCer gemeinsam an den Dresdner SC Heidelberg. Dutzende ehemalige Spieler des DSC Heidelberg hatten sich auf den Weg zum HSC-Stadion am Rudolf-Harbig-Weg gemacht, darunter auch viele Akteure der legendären A-Jugend-Meistermannschaft des DSC Heidelberg, damals "Klein-Arsenal" genannt, sowie so bekannte Personen wie Max Kreische oder Günter Höver-mann. Wie schon im vergangenen Jahr in Dresden war sehr schnell festzustellen, mit wie viel Herzblut die Heidelberger ihren DSC in Ehren halten. Es wurde viel untereinander geredet und etliche Fotos und historische Dokumente wurden herumgereicht. Danach hatten die DSC-Fans - neben den Spielern der Alten Herren hatten sich 17 Anhänger auf den weiten Weg nach Heidelberg gemacht - einen weiteren großen Auftritt. Mit lautstarken Anfeuerungsrufen und viel Feuerwerk begleiteten sie das faire und ausgeglichene Freundschaftsspiel zwischen den Traditionsmannschaften des Heidelberger SC und des Dresdner SC, welches vor mehreren hundert Zuschauern mit dem Endresultat von 2:2 (1:1) endete. Bei den Alten Herren des DSC stand Harry Arlt, Ex-DDR-Oberliga-Torschützenkönig bei der BSG Rotation Dresden und ehemaliger Trainer der FSV Lokomotive Dresden, als Trainer an der Seitenlinie. Gespielt wurde mit folgender Aufstellung: Hinrik Schoof - Hans Adolf, Joachim Gläser, Bernd Grundey (Kapitän), Udo Hänsel, Karl-Heinz Knab, Ulrich Koppelt, Bernd Lehmann (Spielertrainer), Reinhold Prussas, Uwe Renner, Norbert Schleicher, Peter Seliger, Andreas Tschorn. Richtig gelesen! Andreas Tschorn gab sein Debüt für die DSC-Traditionsmannschaft! Im Alter von gerade mal 25 Jahren dürfte ihm das so schnell keiner nachmachen ... Hier die Torschützen des Traditionsspiels: 0:1 Hans Adolf, 1:1 Lothar Sammet, 2:1 René Schieber, 2:2 Uwe Renner. Im Anschluß an dieses Highlight fanden noch zwei weitere Freundschaftsspiele statt. Der HSC besiegte den neunfachen Deutschen Rugby-Meister SC Neuenheim 02 mit 3:0 und die Xaver-Zembrod-Elf, bestückt mit vielen Altstars, verlor gegen den Landesligisten SpVgg Neckarelz. Danach durfte endlich das Festzelt mit seiner in DSC- und HSC-Farben geschmückten Bar gestürmt werden. Bevor "DJ Heiko B." und die Live-Band "Toggle Switch" auf der Bühne loslegten, traten nochmals die DSCer ans Mikrofon. Andreas Tschorn als Vertreter des DSC Fußball 98 e. V., Lars Kretzschmar als Vertreter des DSC-Fanprojekt e. V. und Bernd Lehmann als Vertreter der DSC-Traditionsmannschaft fanden die richtigen würdigenden Worte und verteilten diverse Geschenke an die freundlichen Gastgeber vom Heidelberger Sport-Club. Nach einer langen Samstagnacht, einer Tour durch die Innenstadt am Sonntagmorgen und dem traditionellen Turnier für Freizeitmannschaften, welches den ganzen Sonntag andauerte, gingen für die angereisten Dresdner drei tolle Tage zu Ende. "Dresden und der HSC!" schallte es an diesem Wochenende immer wieder durch Heidelberg. Die Freundschaft zwischen dem DSC und dem HSC ist lebendig wie nie zuvor. Die Akteure und Fans des DSC, sowie das DSC-Fanprojekt e. V. bedanken sich nochmals ganz herzlich bei den Sportfreunden vom Heidelberger SC für diese einzigartige tolle Gastfreundschaft! Wir kommen wieder!

    - DER KORKENZIEHER - (Text Fanspiel: Rheuma Kay) -


  • 04.06.2005: Fanturnier in Teplice
  • Platzierungen unbekannt

    Oldies und Chaos Club Coswig in Teplice

    Zum ersten Male nahm eine Mannschaft des DSC-Fanprojekt e.V. an einem Turnier in Teplice teil. Da wir am selben Tag aber auch das Spiel der Ersten beim VfB Chemnitz hatten, vertrat uns der Chaos-Club Coswig um Dany Zobelt. In Teplice angekommen gab es dann eine Überraschung: Die Ü40 des DSC F98 von Bernd Lehmann nahm ebenfalls teil. Dann gab es eigentlich nur noch Chaos, denn der Veranstalter verwechselte öfter einmal die beiden Dresdner Teams, so spielte jeder mal gegen irgendjemand, aber nie gegen den Richtigen. Für die Altherren-Truppe war es eh´ schwer gegen die sonst jungen Teams zu bestehen.
    Über Platzierungen und Resultate gibt es keine "sachdienlichen Hinweise", da unsere tschechischen Freunde (feierten 60 Jahre FK Teplice mit diesem Turnier) selbst keinen Überblick hatten. Irgendwer wird schon gewonnen haben, von uns jedenfalls keiner. Naja, vielleicht schaut sich Frau Vildnerova ja mal den organisatorischen Ablauf in Dresden an und vielleicht ist es dienlich, wenn wenigstens jemand unsere Teams auf deutsch mit Infos hätte versorgen können.
    Egal, wir waren dabei, auch wenn die Altherrenriege sich beim Fanprojekt beschwerte, was wir da organisiert hätten. Lag leider nicht an uns, denn daß ihr dabei ward, das haben unsere Jungs erst in Teplice mitbekommen und ich hab´s erst Tage später erfahren. Aber immerhin, seht es positiv: Der FK Teplice orientiert sich beim DSC an zwei Dingen die zuverlässig sind - Fanprojekt und Alte Herren (oder eben Bernd Lehmann).

    - F.P. -


  • 28.05.2005: 14.Fan-Finale in Berlin
  • Fanprojekt-Teams auf den Rängen 3 (Damen) und 6 (Herren)

    Gesamt-Vizemeister - aber es war mehr drin!

    Für das Damen-Team "Sweet Hearts" hieß es in der vermeintlich schwereren Gruppe, unter anderem mit Dauerrivale Karlsruher SC und dem Vorjahressieger Werder Bremen, den 2.Platz und damit das Halbfinale zu erreichen. Bielefeld war nicht angereist, so dass 6 Teams um die Plätze kämpften. Für die "Sweet Hearts" ging es im ersten Spiel gegen den wohl leichtesten Gegner, die Damen von St. Pauli. Durch Tore von Elke (2x), Ute, Anke und Anja hieß es am Ende klar 5:0 gegen die Hamburgerinnen. Zweiter Gegner der ewige Rivale aus Karlsruhe, die aber in diesem Jahr nicht die Stärke der Vorjahre erreichten und klar mit 5:0 besiegt wurden. Anke gelang dabei ein Hattrick, zudem stellten Josi und Anja den Endstand her. Im dritten Spiel traf man auf den Vorjahressieger Werder Bremen und mit einer starken Abwehr konnte ein 0:0 erkämpft werden. Gegen Lübeck gab es durch 2 Tore von Anke und einen Treffer von Anja den nächsten "Zu-Null-Sieg". Damit standen die DSC-Damen vor dem letzten Spiel auf dem 2.Platz hinter den ungeschlagenen Damen von Hertha, mit drei Punkten Vorsprung vor Bremen. Zudem konnten die Sweet Hearts das um 5 Tore bessere Torverhältnis vorweisen. Da Bremen ein hoher Sieg gegen St. Pauli zugetraut wurde, hieß es selber gegen die Berlinerinnen punkten oder wenigstens die Niederlage nicht zu hoch werden zu lassen. Mit einer erneut starken Abwehrleistung konnten die Dresdnerinnen das 0:0 bis kurz vor Spielende verteidigen, doch in den Schlußminuten gelang den Hertha-Damen der Siegtreffer. Da Bremen gegen St. Pauli nur 1:0 gewann verteidigten die Sweet Hearts den 2.Platz und zogen ins Halbfinale ein. Gegner hier die Damen von Lok Leipzig und erneut reichte es nicht zum Finaleinzug, 0:1 hieß es am Ende gegen die Leipzigerinnen. Damit hieß es mal wieder: Spiel um Platz 3 - der Gegner wie im Vorjahr Bayer Leverkusen! Während letztes Jahr die Leverkusener Mädels im 9-Meter-Schießen die Oberhand behielten siegten die Dresdnerinnen diesmal in der regulären Spielzeit klar mit 3:0 (Tore von Ute, Anke und Elke) und konnten mal wieder den Pokal für den 3.Platz mitnehmen. Das Finale gewann Lok Leipzig mit 1:0 gegen die Hertha-Damen.

    - Schnattl -

    Am 28.Mai ging es wieder einmal zum Fanfinale nach Berlin. Auch diesmal reiste ein Großteil der SpielerInnen bereits einen Tag vorher an. Zu meinem Erstaunen hielten sich aber diesmal die anwesenden Spieler im Nachtleben eher zurück. Daß die Veranstalter wie immer ein gutes Händchen zwecks des Wetters haben, ist ja allgemein bekannt, aber in diesem Jahr war es fast zu heiß zum Fußballspielen!
    Die Auslosung bescherte den Jungen in der Vorrunde die Teams von Göttingen, Cottbus, Union, Saarbrücken und der zweiten Vertretung von St.Pauli. Bereits im ersten Spiel konnte gegen die letztgenannte Mannschaft mit 2:0 gewonnen werden! Die zweite Begegnung wurde zwar knapp, aber verdient gegen Cottbus mit 2:1 erfolgreich beendet. Auch gegen Union wurden drei Punkte eingefahren (2:0). Am schwersten taten sich die Schwarz-Roten gegen die mit Abstand abgeschlagensten Truppen von Saarbrücken und Göttingen. Während gegen die Saarländer geradeso ein 1:0 reichte, kam man gegen die 05-er nicht über ein 0:0 heraus! Dennoch reichten die 13 Punkte zum Gruppensieg vor dem erstaunlich starken Team von St. Pauli II. (12 Punkte). Dies bedeutete Viertelfinale und die Chance wieder einmal unter die besten Vier zu gelangen. In einem mehr als ausgeglichenen Spiel gegen Hannover 96 verloren wir am Ende unglücklich im 9-Meterschießen (5:6 gegen den späteren Finalisten, Danke Roy)! So blieb wenigstens die Möglichkeit auf eine einstellige Endplatzierung (oder gar Platz 5). Dem kam man gegen Duisburg auch einen wichtigen Schritt näher. Das Pech, das gegen Hannover noch anhielt, konnte gegen den MSV kompensiert werden. Nach einem 2:2-Endstand gab es erneut Neunmeterschießen. Diesmal hielt Udo gleich vier Neunmeter. Mit 2:0 zog man also ins Spiel um den fünften Platz. Doch leider hatten dort einige unserer Spieler (besonders der "ältere Erfahrene") plötzlich keinen Bock mehr. Ob`s am Wetter lag, oder bereits der Gerstensaft im Kopf rumspukte, ich weiß es nicht. Zumindest reichte es diesmal nicht gegen St. Pauli. Mit 0:1 verlor man diese letzte Begegnung. Das Turnier gewannen am Ende die Bayern gegen Hannover mit 2:1, nachdem sie den Stadtkonkurrenten 1860 im Halbfinale bezwungen hatten. Dritter wurde St. Pauli´s erste Mannschaft (gegen 1860). Bester Torschütze bei den Dresdnern wurde Gläsel mit sechs Treffern! Am Abend wurde noch traditionell die Innenstadt aufgesucht, wo leider die Bayernfans stark in der Unterzahl waren, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Samstags ging es nach der Zeltberäumung zum DFB-Pokalfinale ins Olympiastadion, wo die Bayern es ihren Fans nach machten und ebenfalls den "Pott" holten!

    - H.G. -


  • 05.05.2005: 6.Internationale Ulli-Neumann-Kleinfeldfußball-Gedenkturnier in Rostock
  • CCC scheitert am Viertelfinal-Einzug

    Die Bundesliga ruft und der DSC ist dabei!
    Erstmals in Rostock beim Lübzer-Cup mit dem "Chaos Club Coswig" vertreten!

    Früh morgens 2.30 Uhr starteten wir aus Coswig in Richtung Rostock, wo am 05.05.05 das 6.Internationale Ulli-Neumann-Kleinfeldfußball-Gedenkturnier für Fanclubmannschaften um den "Lübzer Pils Cup" stattfinden sollte. Vier Stunden später bezogen wir unser Quartier in Markgrafenheide.
    Gegen 8.30 Uhr startete der Shuttle-Bus zum Ostseestation. Dort angekommen konnten wir es kaum noch erwarten endlich Fußball zu spielen. Mit viel Glück erspielten wir im ersten Spiel gegen den "Anti-Bayern-Club" ein 0:0. Im zweiten Spiel gegen die "Sturmvögel" verloren wir 0:1. Die von unseren Fans (es war genau einer, nein eine!!!) erwartete "Wende" kam im dritten Spiel gegen "Dschungelfieber" mit einem 7:0. Von nun an waren wir noch motivierter und liefen im 4.Spiel gegen das "Fanprojekt Hansa Rostock" auf. Leider verloren wir dieses Spiel mit 0:1 und auch das fünfte Spiel konnte uns nicht mehr retten, wir spielten zwar ein 2:2 heraus, aber in die "Top two" schafften wir es nicht mehr. Bis 2 Minuten vor Schluß lagen wir 2:0 vorn, aber mangelnde Konzentration und zunehmende Erschöpfung, da wir ohne Auswechsler angereist waren, führten zu dieser "Niederlage". Mit 5 Punkten waren wir in unserer Gruppe die zweiten, aber nur von hinten ...
    Im Halbfinale spielten die "Kyffhäuser", die mit den verrücktesten Fans angereist waren, gegen "Blue Diamonds" und gewannen mit 3:0. Sie feierten sich nach diesem Sieg schon als Turniergewinner, doch der Dämpfer kam im Final-Spiel gegen die "Repiraten", welche 1:0 siegten (wie auch zuvor im Viertel- und im Halbfinale).
    Alles in allem war es, trotz des Windes und der nicht gewohnten Kälte, ein stimmungsreiches Turnier und im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei!!!

    - CCC -


  • 23.04.2005: 5.Jorge-Gomondai-Cup in Dresden
  • Sparkasse siegt vor DSC-Fanprojekt - Team Fanprojekt II auf Rang 4

    Ein Hauch von WM-Flair in der Soccer Arena - unterstützt von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

    Bereits zum fünften Male fand der Gomondai-Cup statt, diesmal in der Soccer Arena Dresden, welche ja bekanntlich vom Ex-DSC-Spieler und -Trainer Matthias Schulz betrieben wird. Vier Mannschaften ausländischer Mitbürger aus Dresden und Umgebung, zwei Mannschaften vom DSC-Fanprojekt e.V., eine Mannschaft des Fanprojekt DynamoFans Dresden e.V., sowie je eine Mannschaft des Sächsischen Landtags und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden lieferten sich ein interessantes und hochspannendes Turnier.
    Begonnen wurde mit drei Dreiergruppen in einer Vorrunde. Dabei zeigte sich sehr schnell, daß das im Vorjahr so überzeugende Team des Ausländerrates nicht über Platz drei der Vorrunde hinauskommen wird, ebenso auch das Team "AFROPA". Dynamo gewann sein erstes Spiel, das DSC-Fanprojekt holte als Titelverteidiger gegen Palhota (Mosambik) zweimal einen Rückstand auf. Während das Team des Hauptsponsors Sparkasse (richtig wäre hier Ostsächsische Sparkasse Dresden) die Dynamo-Fans mit 4:2 bezwang und die erste Vertretung des DSC-Fanprojekt e.V. ("Gittersee") durch ein klares 7:2 gegen das Asylbewerberheim Gottfried-Keller-Straße (kurz: "Wohnheim") die Zwischenrunde um Platz 1-6 erreichten, hatte die zweite DSC-Vertretung (gemischtes Team aus verschiedenen Fanclubs) seinen Erstauftritt und gewann 2:1 gegen AFROPA und sicherte sich so schon den Einzug in die 2.Runde. Bester Mann auf dem Platz war da unser Udo Gries von den "Chaos-Bankern", der durch tolle Paraden überzeugte und den Sieg festhielt. Dann gewann Palhota gegen das Wohnheim mit 4:0, was allerdings in dieser Gruppe zwei nur zu Platz zwei reichte. Um an unserem Gitterseer Team vorbeizukommen hätte man 6:0 gewinnen müssen! Der FC Landtag hatte dann gegen unsere zweite Vertretung anzutreten und es würde ein Remis reichen, um den Gruppensieg zu erringen, denn man hatte gegen AFROPA zwar auch nur mit einem Tor Unterschied gewonnen, doch eben mit 3:2. Und da Spannung etwas schönes ist, ging es auf und ab und mit der letzten Spielszene fiel das 3:3 für den FC Landtag!
    In der Zwischenrunde gab es dann eine tolle Konstellation, denn beide DSC-Vertretungen und die Dynamo-Fanprojekt´ler mussten gegeneinander antreten. Während dieser Zwischenrunde spielten die Letzten der Vorrundengruppen die Plätze 7-9 aus. Dabei gab es viele Tore, der Ausländerrat bezwang das Wohnheim mit 4:1, verlor aber gegen AFROPA mit 4:6. Erst im letzten Spiel wurde in dieser Gruppe über Platz 7-9 entschieden, das Wohnheim holte ein tolles 2:2 gegen AFROPA, was allerdings am Ende nicht zum Verlassen des letzten Platzes reichte.
    In der Zwischenrundengruppe 2 setzte sich die Sparkasse deutlich mit zwei Siegen gegen Palhota (4:2) und den FC Landtag (6:1) durch. Palhota bezwang dann die Politikervertretung mit 4:3, auch hier ein sehr spannendes Match! Anders sah es in der Gruppe 1 aus, da wurde das Fanprojekt DynamoFans Dresden e.V. erst von der ersten Mannschaft des DSC-Fanprojekt e.V. mit 5:0 überrannt, dann gab es ein schmerzliches 1:5 gegen unsere "Amateure". Irgendwie genau anders, als im richtigen Leben. Dann ging unserer zweiten Vertretung anscheinend die Luft aus, denn nach einer 1:0-Führung gab´s gegen die Gitterseer ein 1:7.
    Es folgten die Platzierungsspiele und ein Einlagespiel eines masambikanischen Vereins aus Leipzig gegen den Ausländerrat. Den Auftakt machte Dynamo und der FC Landtag, kurz vor Schluß der spannenden und torreichen Partie traf Dynamo zum 5:5-Ausgleich und gewann das anschließende 9-m-Schießen mit 3:2. Damit war man (wie immer *grins*) im Mittelpunkt, also Platz 5 von neun Teilnehmern!
    Inzwischen war eine Gesandtschaft der mosambikanischen Botschaft in der Halle eingetroffen und bestaunte die Ballkünste der beiden Teams des Einlagespiels, welches übrigens 2:2 endete. Im Spiel um Platz 3 besiegte das beste ausländische Team ("Palhota"/Mosambik) die zweite Vertretung des Gastgebers DSC-Fanprojekt e.V. klar mit 6:1. Sieger des Turniers wurde nach einem 4:3 im 9-m-Schießen (reguläre Spielzeit 2:2) gegen den Titelverteidiger DSC-Fanprojekt e. V. ("DSC-Fans Gittersee") die Ostsächsische Sparkasse Dresden. Erst 10 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang den "Bankern" der verdiente Ausgleich. Damit hatte das wohl beste Team das Turnier verdient für sich entschieden.
    Bei der anschließenden Siegerehrung lobte der Botschafter der Republik Mosambik, Herr Antonio Sumbana, in einer kurzen Ansprache das Ansinnen des Turniers und das Gedenken an den ermordeten Jorge Gomondai. Der Botschafter fand ebenso lobende Worte für das Engagement Dresdner Fußballfans gegen Gewalt und Rassismus und meinte, daß er "jetzt weiß, weshalb Deutschland 2006 Weltmeister wird: Weil so viele gute Fußballer schon bei diesem Turnier zu sehen sind"!
    Während der Veranstaltung gab es übrigens einen Fanartikelverkauf, eine Ausstellung zum Dresdner Fußball, sowie zu Gewalt und Rassismus und einen Info-Stand des Ausländerrats. Viele Zuschauer waren Gast des Turniers. Das DSC-Fanprojekt und der Ausländerrat Dresden bedanken sich bei allen Helfern, Sponsoren, Aktiven und Gästen, besonders bei Matthias Schulz von der Soccer Arena, dem VereinsCenter der Sparkasse und bei Stadtrat Herrn Rentsch.

    - L.K. -


  • 27.-29.05.2004: 13.Fan-Finale in Berlin
  • Fanprojekt-Teams auf den Rängen 2 (Herren) und 4 (Damen)

    13.FAN-FINALE 2004 in Berlin
    Die beste spielende Tribüne sind wir!!!

    Wie gewohnt ging es auch in diesem Jahr zum Saisonabschluss nach Berlin zum Deutschen Fan-Finale, organisiert von der KOS und der BAG. Bereits am Vorabend angereist, wurde nach einer Stärkung an der Gulaschkanone und den obligatorischen Kaltgetränken (hätte bei den Temperaturen aber auch Glühwein sein können!) die verhältnismäßige ruhige Nachtruhe angetreten. Bei eisigen Temperaturen fiel diese jedoch nicht gerade erholsam aus!

    Das Mädchen-Team des Fanprojektes traf dabei diesmal auf die Mannschaften Hamburger SV, Hannover 96, VfB Lübeck, Bayer Leverkusen, FC St. Pauli, Karlsruher SC, Werder Bremen und Hertha BSC Berlin. Handicap Nummer eins war die Anzahl der Spielerinnen. Aufgrund von einigen nicht nachvollziehbaren organisatorischen Aktionen, stand lediglich eine Wechslerin zur Verfügung! Dennoch wurde gleich im ersten Spiel der HSV mit 2:0 bezwungen. Die Tore dabei erzielten Caro und Anke. Gegen die Hertha aus Berlin wurde danach ein torloses Remis geschafft, ehe im dritten Match St. Pauli mit ebenfalls 2:0-Toren erfolgreich vom Rasen geschickt wurde (Josi und Ute erzielten die Treffer). Bereits vorher konnten noch drei Punkte eingefahren werden, da Lübeck nicht angereist war und somit alle Spiele der Hanseatinnen als verloren gewertet wurden. Danach folgte erneut ein Remis, diesmal gegen die Leverkusener Damen. Das 1:1 sicherte uns Ute. Auch gegen den Karlsruher SC kam man nicht über ein 0:0 heraus. Nach einer klaren Leistungssteigerung konnte Hannover 96 durch zwei Treffer von Anke Hirsch mit 2:0 erfolgreich bezwungen werden! Das letzte Spiel in der Vorrunde verlor unsere Mannschaft jedoch klar mit 0:3 gegen die Bremerinnen. So blieb am Ende immerhin das Spiel um Platz 3, was bei der angesprochenen Spielerdecke schon mehr als ein Erfolg war. Zum zweiten Male trennte man sich dort von den Leverkusenerinnen nach der regulären Spielzeit Unentschieden, erneut 1:1. Das anschließende 9-Meter-Duell ging jedoch voll in die Hose, lediglich Ute traf in den Kasten, während die anderen Schützinnen alle vergaben! Trotzdem konnte man sich gegenüber dem Vorjahr immerhin um zwei Plätze verbessern (irgendwann reicht es auch einmal zum Einmarsch ins Olympiastadion!).

    Bei den Jungen war die Ausgangslage etwas anders. In ihrer Gruppe mussten sie nach dem neuen Reglement Erster werden, da sich nur die Sieger der Vorrundengruppen fürs Halbfinale qualifizieren konnten! Mit Hertha BSC, dem HSV, Borussia Dortmund, der Eintracht aus Frankfurt, Straßburg und dem SV Babelsberg, hatte man nicht gerade die leichtesten Gegner erwischt. Durch einen 1:0-Erfolg im ersten Spiel gegen die Herthaner konnten jedoch gleich drei wichtige Punkte eingefahren werden (Torschütze Robert Gläsel). Ebenfalls knapp wurde es am Ende noch gegen den HSV. Georg Balatka, Roy Helbig und Dammi retteten jedoch den 3:2-Erfolg. Etwas klarer ging danach die Partie gegen die Dortmunder aus. Marcus Pohl und erneut Dammi stellten den 2:0-Sieg sicher. Der wohl stärkste Gegner folgte nun. Die Eintracht aus Frankfurt hatte ihre Partien alle ziemlich hoch für sich entscheiden können und so musste unbedingt gewonnen werden. Am Ende hieß es jedoch nur 0:0, da auch die besten Möglichkeiten nicht in Tore umgewandelt werden konnten. So konnte eigentlich nur noch ein Wunder den Staffelsieg bringen. Und das Wunder geschah in Form von Straßburg. Die Franzosen trotzten dem Favoriten, unter lautstarker Unterstützung des DSC, ein torloses Remis ab. Jetzt musste unbedingt im letzten Spiel gegen Babelsberg gewonnen werden, doch dies stellte sich als nicht gerade so einfach heraus wie gedacht. Erst kurz vor dem Ende der Partie erlöste Roy Helbig mit seinem Treffer die angespannten Gemüter der Dresdner.
    Im Halbfinale traf man auf die Fortuna aus Düsseldorf. Fortuna stand jedoch diesmal auf Seiten des DSC-Fanprojektes. Durch zwei Treffer von Balatka und einen von Robert Gläsel konnten die Düsseldorfer am Ende mit 3:0 bezwungen werden! Fiiiinaaaaaleee, ohooo ...! Wer dies vorher gedacht hätte, wäre wohl oder übel belächelt wurden. In einem sehr ausgeglichenen Finale konnten beide Teams eigentlich nie ein großes Übergewicht erzielen. Durch einen einzigen individuellen Fehler wurde das Spiel entschieden. Unser genialer Rückhalt im Tor (Udo), ließ nur einmal den Ball prallen und schon war es geschehen. Der Sportclub konnte den 0:1-Rückstand auch mittels aller abgerufenen und eingesetzten Reserven nicht mehr aufholen. Dennoch ein Riesenerfolg. Leider hat es auch in diesem Jahr nicht für ganz oben gereicht, aber mit der Moral und dem Teamgeist ist nächstes Jahr alles möglich!

    Am Abend ging es nochmals in die Berliner City, wo man sich auch schon traditionell mit "Henne" traf und das eine oder andere Frische zu sich nahm. Zurück in der Jungfernheide wollte man eigentlich so schnell wie möglich in den Schlafsack, leider schaffte man dies wie immer nicht. Einige dachten gar nicht daran zu nächtigen und so war es auch nicht verwunderlich, dass einer versuchte eine gesamte Biergarnitur umzurücken. Da ihm dies nicht gelang, da auch noch andere Leute dort saßen, wurde es auf die grobe Art versucht. Na ja, am Ende war er alleine am "Unfallort" und zu trinken bekam er auch nichts mehr ...!
    Am darauffolgenden Samstag wurde die "Zeltstadt" abgebaut und einige, die die Nacht auf wundersame Art verbrachten, lagen plötzlich unvermittelt in der Sonne. Trotzdem klappte alles und immerhin stand ja auch noch das DFB-Pokalfinale Werder Bremen gegen Alemannia Aachen auf dem Programm.
    Wie immer ein recht herzliches Dankeschön an das ausführende Fanprojekt aus Berlin, für die hervorragende Durchführung und sie haben es wieder geschafft, daß schönes Wetter war ...

    - Holger Gellert -


  • 09.05.2004: 4.DSC-Hallen-Fanclubmeisterschaft
  • Gittersee vor Chaos-Bankern

    Mangelhafte Teilnahme - auch das Fanprojekt kneift!

    Zum Abschluss der Festwoche zum 10-jährigem Bestehen des Fanprojekts, wurden in der Sporthalle des Fritz-Löffler-Gymnasiums die 4.DSC-Fanclub-Hallenmeisterschaften ausgetragen. Die bescheidene Situation beim Sport-Club spiegelt sich auch immer mehr auf dieses Turnier wieder, denn nur 4 Mannschaften spielten dieses Jahr um den Titel. Leider fehlten auch die Truppen der Hofmänner und sogar die Premierengewinner von 2001, das DSC-Fanprojekt suchte man auf der Teilnehmerliste vergebens. Geht es beim DSC wieder aufwärts, wird sicherlich auch dieses Turnier wieder mehr Anklang finden. Die Teams der Chaos Banker, eine Truppe aus Freital, die apokalypse und der nunmehr dreimalige Gewinner und Titelverteidiger aus Gittersee traten diesmal in einer Doppelrunde jeder gegen jeden im Kampf um den Titel an. Und auch in diesem Jahr ließen die Jungs von Blue Wonder Gittersee nichts anbrennen und holten am Ende mit 5 Siegen (2:0 und 3:0 gegen die apokalypse, 2:1 und 3:0 gegen Freital und ein 2:0 gegen die Chaos Banker) und nur einem Unentschieden gegen die Banker (0:0) souverän mit 16 Punkten und nur einem Gegentor den Pokal. Allerdings musste auch der Titelverteidiger einige Male kämpfen, vor allem bei den knappen Siegen gegen Freital und beim Remis gegen die Banker. Der Sieger des 9.Internationalen Fanturniers, die Chaos Banker, wurden mit einer durchwachsenen Leistung mit 10 Punkten und 10:7 Toren Zweiter. Zwei Niederlagen gab es, gegen Gittersee wurde mit 0:2 und gegen Freital völlig überraschend mit 1:2 verloren. Durch diesen Sieg verdrängten die Freitaler die apokalypse, welche eigentlich schon Platz 3 feierte, doch noch auf Rang vier! Schade für die "apo" auch deswegen, da der direkte Vergleich gegen Freital mit 1:1 und 2:0 klar gewonnen wurde. Auch wenn die abschließende Tabelle recht eindeutig aussieht, so gab es aber von keiner Mannschaft ein Schützenfest. Sicherlich war es wieder ein schönes Turnier, aber mehr Spaß würde es auf alle Fälle mit mehr DSC-Teams machen! Also Hofmänner, Fanprojektler und alle DSC'er - im Jahr 2005 sollte es doch möglich sein, mehr Mannschaften zu stellen!

    - Samoht (a/SI) -

    Ergebnisse: apokalypse - Freital 1:1/2:0, Chaos Banker - Gittersee 0:0/0:2, Gittersee - apokalypse 2:0/3:0, Freital - Chaos Banker 2:1/2:3, Chaos Banker - apokalypse 3:1/3:0, Gittersee - Freital 2:1/1:0
    Tabelle: 1.Blue Wonder Gittersee 10:1 Tore/16 Punkte, .2.Chaos Banker 10:7 Tore/10 Punkte, 3.Freital 6:10 Tore/4 Punlte, 4.apokalypse 4:12 Tore/4 Punkte


  • 15.02.2004: Internationales Turnier des Ausländerrates
  • Abteilung Gittersee erreicht Platz 3

    Lok-Sporthalle erstmals Ziel unseres Auftritts - Sieg inklusive?

    Mit einem vollkommen anderem "Gittersee-Team" als in Berlin und beim 9.Internationalen Fanturnier nahmen wir an diesem Turnier des Ausländerrates in der Lok-Sporthalle des ESV Dresden teil. Lediglich Georg Siegel und ich waren wieder mit von der Partie!
    Also ging es pünktlich 10 Uhr zum 1.Spiel, wir trafen auf Partizan, eine russische Mannschaft, gewannen 4:2, wobei ich alle Tore für uns machte. Kleine Fehler führten zu den Gegentreffern. Im 2.Spiel ging es gegen Roter Stern, wohl eine Truppe aus der Neustadt, die recht ruppig und aggressiv zu Werke ging. Wir steckten nicht zurück, glichen jeweils die Führung des Gegners zum 0:1 und 1:2 aus (Sebastian Eismann und Markus Meier). Beide Gegentore fielen durch Konter, wir machten Druck und schafften das 2:2-Remis, doch auch ein Sieg war bei weiteren Chancen drin. Das dritte Vorrundenspiel wurde klar mit 4:0 gewonnen, wobei mir erneut zwei Treffer gelangen. Florian Bieber und Marcus Pohl (der Bundeswehr-Drückeberger und "bald-im-Zivi-Altenpfleger") machten die beiden anderen Tore. Das letzte Spiel brachte dann ein 3:0 gegen das Max-Planck-Institut (Tore: Markus und 2x ich).
    Im Halbfinale trafen wir in unserem bisher besten Spiel auf den Ausländerrat, der sicherlich nicht schlecht war, einen Einzelkönner in seinen Reihen hatte, aber jederzeit zu bezwingen war. Markus und Sebastian schieben am Tor vorbei, Marcus (man beachte das k bzw. c im Namen!) und ich scheiterten am hervorragenden Torwart. In der 12.Minute (gespielt wurde ab Halbfinale 15 Minuten, davor nur 12) fiel das 0:1, wir hatten leider wieder nach einer guten Vorrunde "verrissen"! Oder lag´s einfach daran, dass Lars nun Zuschauer in der Halle war und uns mit seinen Sondershausen-Geschichten irritierte ...?
    Die besten Mannschaften des Turniers (so waren sich die Veranstalter vor den Halbfinals einig) standen sich plötzlich nur im Spiel um Platz 3 gegenüber, denn Kamerun verlor ebenfalls sein Halbfinale. Wir gingen in diesem sehr gutem und spannenden "kleinen" Finale in Führung, der Gegner schien fast bezwungen. In der 14.Minute dann der Ausgleich und mit dem nächsten Angriff das 1:2!
    Das Finale gewann anschließend Partizan (die wir im ersten Turnierspiel mit 4:2 besiegten!) im 9-m-Schießen gegen den Ausländerrat. Unser letzter Gegner Kamerun lud uns dann noch zu einem seiner nächsten Turniere ein, was wir sicher gern annehmen werden.

    - Robert -


  • 03./04.01.2004: 24.Union-Hallen-Cup
  • DSC wird immerhin 18. bei 62 Teams

    Geniale Vorrunde - doch dann fehlte die Kraft gegen ausgeruhte Teams!

    Sechs Uhr in aller (Sonntags-)Frühe ging es am Stadion mit dem Fanmobil los. Eenergy, Dany Zobelt und Thomas Steuri aus Coswig, sowie die "Gittersee-Connection" mit Alex Preisiger, Torwart Thoms Eichner, Ronny Belka und mir waren an Deck. Dies versprach allerhand, zumal wir auf der Fahrt nicht ein Bier nach dem anderen tranken, sondern noch eine Runde schliefen.
    Angekommen an den Union-Hallen (das wievielte Turnier hat Dany inzwischen eigentlich hier gespielt???), erwartete uns eine interessante, aber zu schaffende Vorrundengruppe. Zunächst ging es gegen FC Mega Hudson, wo ich den Führungstreffer erzielte. Der Gegner hatte kaum eine Chance, Alex, nochmal ich und Thomas erzielten die Tore zum sicheren 4:0-Endstand. Im 2.Match trafen wir auf den UFC Rasenkrieger, auch nicht gerade die "Ballartisten". Auch hier dominierten wir klar und gewannen 3:0 (Tore: Alex, 2x ich). Das nächste Spiel sollte uns schon fast in die nächste Runde bringen, Gegner war die SG Schlusslichter. Alex besorgte das 1:0, ich erhöhte auf 2:0, Thomas legte das dritte Tor drauf und auch eenergy durfte sich in die Schützenliste bei seinem Treffer zum 4:0 eintragen. So kam es durch einen Sieg im 4.Vorrundenspiel (gegen den späteren Gruppenletzten) UFC Ludwigsfelde zum vorzeitigen Einzug in die nächste Runde. Ronny eröffnete dann das Schützenfest, in dem eenergy, Thomas, Alex und zweimal ich weitere Treffer zum höchsten Tagessieg beisteuerten - 6:0 und immer noch ohne Gegentor! Das sollte auch im letzten Spiel gegend en Spitzenreiter der Union-Fanliga so bleiben. ZSKA hieß der Gegner und, um es vorwegzunehmen, wir schafften unser Vorhaben. Leider trafen wir aber erstmals auch vorn nicht, so dass das Spiel torlos endete. Als Gruppensieger zogen wir damit in die Zwischenrunde ein, in welcher uns nur ausgeruhte Teams (die ihre Vorrunde Freitag oder Samstag gespielt hatten) erwarteten. Die starke Vorrunde machte aber Appetit auf mehr!
    Als erstes trafen die beiden einzigen Teams aufeinander, die bereits an diesem Tag einige Spiele ausgetragen hatten. Allerdings waren dies auch zwei Teams, die die gesamte Vorrunde ohne Gegentor blieben. Uns war es dann auch vorbehalten, den Brandenburger Knappen die einzigen Gegentore des Turniers einzuschenken, denn auch in den anderen Zwischenrundenspielen, im Viertelfinale, Halbfinale und Spiel um Platz 3 gab es für dieses Team keine weiteren Gegentreffer. Ich durfte dann den Torreigen eröffnen. Dem Ausgleich (ebenfalls für uns das erste Gegentor) folgte die erneute Führung durch Alex. Zwei Gegentreffer führten dann allerdings zur unnötigen 2:3-Niederlage, der eine weitere gegen den FC Schluckauf (0:1) folgen sollte.
    Jetzt wollten wir uns wenigstens noch vernünftig aus dem Wettbewerb verabschieden, gegen den BGS wurde aufgrund von Müdigkeit, fehlender Kraft und Konzentration aber auch noch mit 0:2 verloren (es waren die einzigen BGS-Tore der Zwischenrunde). Naja, wollen wir den Kopf mal nicht hängen lassen, wir haben uns gut verkauft und mit einem 18.Platz (bei 62 teilnehmenden Mannschaften!) als einzige Nicht-Unioner auch auf unseren DSC aufmerksam gemacht! Danke an Theo Körner für die gute Organisation, wir werden im kommenden Jahr sicherlich wieder dabei sein, wenn es den 25.Union-Hallen-Cup gibt! Und warum soll der Jubiläumscup nicht mal nach Sachsen entführt werden ...?

    - Robert -


  • 16.Köpenicker Bärenpokal 2003
  • Abteilung Gittersee erreicht Platz 7

    Mit Zug und wenig Spielern zum 16.Köpenicker Bärenpokal!
    Gute Leistungen brachten 7.Platz, trotz widriger Umstände!

    4.20 Uhr ging´s los nach Berlin, zu nachtschlafender Zeit natürlich ein Grund für René uns im Stich zu lassen. Nach vier Stunden kam man reichlich angenebelt in Berlin-Köpenick an. Gespielt wurde in einer zweistöckigen Halle, doch bevor es für uns losgehen konnte, mußten wir erst einmal den Reservetorwart der Auer verpflichten. Dann ging es für unsere "Gittersee-Connection" los, Mike, Georg und Axel, sowie meine Wenigkeit und der Auer Keeper spielten komplett alle Spiele durch. Erster Gegner waren die Kickers Oberspree, die durch je zwei Tore von Alex und mir mit 4:0 geschlagen wurden. Überhaupt ein gutes Spiel von uns, gespickt mit einer sensationellen Torwartleistung. Das zweite Match brachte dann gleich den Titelverteidiger Tandem Juniors. In der ziemlich hart geführten Auseinandersetzung erzielten wir durch Alex kurz vor Schluß das 1:0. Spiel Nr.3 brachte SPM Schöneiche als Kontrahent, die zwar mit 1:0 in Führung gingen (Torwartfehler). Danach sind wir aufgewacht und konnten durch zwei wunderschöne Tore (Mike und ich) das Spiel noch drehen. Im letzten Vorrundenspiel hieß der Gegner Berlin-Power München. Der relativ schwache Gegner wurde mit 2:0 bezwungen. Damit waren wir Gruppensieger!
    In der Zwischenrunde wechselten wir von der oberen in die untere Halle. Diese hatte Tribünen, wobei die Spiele letztendlich auch durch Sympathie oder Antisympathie bestimmt wurden. Unsere ersten Gegner waren die Jungs vom Bücherclub Moskau, welche doch eine sehr eingespielte Truppe waren. Klar mit 0:3 gab´s für uns die erste Niederlage, wobei wir die Zuschauer auf unserer Seite hatten. In den letzten Minuten heizten wir den Moskauern noch einmal richtig ein, doch ein Tor wollte für uns nicht fallen. Das nächste Match brachte uns den Gastgeber und wir hatten durch Strafstoß die Chance zur Führung. Ich verballerte und prompt gingen dann die Köpenicker Bären mit 2:0 in Front. Dann legten wir regelrechten "Powerfußball" an den Tag und kamen jeweils auf 2:3 und 3:4 heran. Doch dann fehlte leider die Kraft und in der Schlußinute (gespielt wurden jeweils 12 Minuten) gab´s das 3:5. Im letzten Zwischenrundenspiel wollten wir es noch einmal wissen, die Zuschauer standen auf unserer Seite, was uns sehr beflügelte. Doch auch hier gab es durch Eintracht Friedrichshagen in der Schlußminute einen Konter und wir verloren mit 0:1.
    Im letzten Turnierspiel für uns ging es gegen unsere Freunde von Saxona Aue, die wir zuvor am Bierzelt trafen. Wir vereinbarten ein torreiches Remis und Entscheidung im 9-m-Schießen. Das Spaßspiel war dann auch ganz lustig, jeder durfte im Wechsel die Tore schießen, am Ende stand´s 7:7! Das 9-m-Schießen entschieden wir dann zu unseren Gunsten mit 3:1, was uns insgesamt den 7.Platz (bei 18 Startern) einbrachte. Schade, daß es am Ende nicht zu mehr gereicht hat - zu allem Unglück fehlte mir am Ende zur Torjägerkrone ein einziger Treffer. Ich kam auf 9, Alex hat 6 Kisten gemacht, Mike und Georg je 2. Insgesamt eine lustige Fahrt. Hoffentlich klappt´s das nächste Mal besser mit den PKW´s und ein paar Spielern mehr!

    - Robert -


  • 30.05.2003: 12.Fan-Finale in Berlin
  • Fanprojekt-Teams auf den Rängen 6 (Damen) und 9 (Herren)

    12.FAN-FINALE 2003 in Berlin
    Erstmals nicht "Top 3", trotzdem gut!

    Bereits früh machten sich am Himmelfahrtstag Josi, Antje, Holger, Zschorni und die "hübsche Familie" aus dem Frankenland auf den Weg nach Berlin, um dort auch noch Dammi aufzulesen und ein klein wenig den Durst zu löschen. Als gegen 23 Uhr die Gesellschaft eintraf, war der Zustand einiger schon sehr bedenklich. Dagegen waren die Busfahrer allesamt nüchtern! So erfreuten sich dann Bayer-, Bochum- und Bremen-Fans an einer rattenscharfen Lesben-Show auf dem saftigen grünen Rasen, was einigen dann auch Freunde in Bayern einbrachte! Irgendjemand suchte sein Zelt und stand in selbigem, dann war der Schlafsack weg und dies nutzten die Fans der Rot-Weißen, um freundlich auszuhelfen und Wärme zu spenden! Auch die Nüchternen unter uns bekamen die Geselligkeiten zu spüren, die Jüngste unter uns wurde auch ständig mit nichtgewollten Spendieraktionen überschüttet. Nach ein paar Getränken gingen wir schlafen. Naja, solange die Sägemeister nicht ihren Dienst antraten, ging´s auch ganz gut, denn auf dem Platz war´s heute ruhiger!
    Die Mädels hatten am nächsten Tag dann entweder einen schweren Kopf oder einen dicken Hals. Der kam von der "glücklichen" Gruppenauslosung: Titelverteidiger Leipzig, Leverkusen und Bremen (beide sehr stark in den Vorjahren!), dazu Hannover und St.Pauli. Es ging in unserer Minibesetzung (nur eine Wechslerin) gleich gegen Leverkusen, den späteren Turniersiegerinnen! In einem sehr ansehnlichen und von gegenseitigem Respekt geprägtem Spiel gab es zwar Chancen, aber keine Tore. Die schossen wir dann gegen St.Pauli, wo Ute die Führung erzielte und Jule einen Doppelpack zum 3:0 beisteuerte.
    Nun kam die entscheidende Vorrundenphase: Erst gegen Leipzig und dann gegen Bremen! Gegen den Titelverteidiger wurde hervorragender Fußball gespielt, wie gegen Leverkusen domminierten allerdings die Abwehrreihen. Sollte dieses erneute 0:0 unser Schicksal sein? Nach 3 Jahren Halbfinale bei der 4.Teilnahme dumm aus der Wäsche gucken? Ein Sieg gegen Bremen mußte her, ein Remis reicht weder bei Leverkusener noch bei Bremer Sieg im Spiel beider Mannschaften gegeneinander! Uns fehlen aber nicht die Punkte gegen Leipzig oder Leverkusen, denn selbst dann müsste Bremen geschlagen werden! So gingen unsere Mädels auch voll konzentriert an die Sache und schnürten die Gegnerinnen ein. Das Werder-Tor stand unter Dauerbeschuß, aber außer zweimal Pfosten sprang nichts Zählbares raus. Als wir in der letzten Minute eine 100%-ige verstolperten und alle aufgerückt waren, kamen die Mädels von der Weser erstmals ernsthaft über die Mittellinie und konterten uns aus - 0:1 und aus die Maus! Da half selbst das 2:0 gegen Hannover (beide Tore von Ute) nicht mehr!
    So blieb uns nur die Runde um Platz 5 bis 9, wo wir zunächst auf den KSC trafen und mit 1:0 (durch Ute) gewannen. Dann gab´s das erneute Aufeinandertreffen mit Leipzig, wo allerdings die Mannschaft nach dem 0:1 zusammenbrach und noch drei weitere Gegenteffer hinnehmen mußte! Das 0:4 war die höchste Niederlage der Sweet Hearts im "gleichgeschlechtlichen Kampf" in den letzten 4 ½ Jahren! Zwar enttäuscht der 6.Rang etwas, allerdings hatten wir auch erheblich Pech bei der Auslosung der Vorrunde. Zudem fehlten mit Doris, Maria, Sandra, Mandy und Madlen, sowie Ingrid Spielerinnen, die wir nicht ersetzen konnten. Der letzte offizielle Auftritt der "Sweet Hearts" war somit nicht von Erfolg gekrönt, doch insgesamt war´s eine schöne Zeit! Achja, Turniersieger wurde am Ende übrigens Leverkusen nach einem dramatischen Neunmeterschießen gegen die zweite Vertretung aus Leipzig (die allerdings noch stärker war, als die Titelverteidigerinnen). Platz drei ging an Bremen vor Hertha BSC.

    - L.K. -


    Den Jungen des DSC-Fanprojektes wurden im Vorfeld die Mannschaften von 1860 München, FSV Mainz 05, der Hamburger SV, Borussia Dortmund, Hertha BSC "Harlekin", sowie der VfL Bochum zugelost. Noch etwas gestreßt vom Vortag, als mit Ex-DSCer "Henne" Lau erstmal die Taktik besprochen werden mußte, wurde das Turnier angegangen. "Wer ist schon 1860 München?", sagten sich die DSC-Schützlinge und fegten die Blau-Weißen mit 6:0 vom (Kunstrasen-)Feld. Die Tore in dem ersten 10-Minuten Spiel erzielten Dammi (2), Hübschi, "Eggi" Exner, "El Toro" Zschornack, sowie ein Eigentor in den letzten Sekunden. Eine knappe halbe Stunde später stand das Match gegen die Bochumer an. Diesmal hatten es die "Friedrichstädter" nicht ganz so einfach. In einer ausgeglichenen Partie setzten sie sich jedoch durch ein Tor von Hübschi, erzielt nach drei Minuten, durch! Jetzt gingen natürlich schon wieder die "Ausrechner" ans Werk und fanden, daß ein Unentschieden gegen den späteren Sieger HSV ausreichen würde. Nur wußte niemand zu diesem Zeitpunkt, daß die Hamburger sich am Ende den Pott holen würden. Die Taktik ging auf und man trotzte dem Favoriten bei dem 0:0-Spiel einen Punkt ab. Bei dem in diesem Jahr eingeführten neuen Turniersystem konnte sich jedoch nur der Erstplazierte der Gruppe für die Finalrunde qualifizieren. So war klar, daß gegen die Dortmunder ziemlich hoch gewonnen werden mußte, da am Ende die Tordifferenz ausschlaggebend sein könnte. Zumal der HSV den BVB mit 9:0 (!) vorher deklassierte hatte. Bereits in der ersten Spielminute erzielte "Eggi" das 1:0. Danach wurden die klarsten Möglichkeiten, zum Teil schon überheblich, vergeben. Überraschend fiel nach drei Minuten der Ausgleich für die Schwarz-Gelben. 60 Sekunden später erzielte Dammi die erneute Führung für die Dresdner und Gläsel stellte mit seinen beiden Treffern den 4:1-Endstand her. Gegen die "Harlekins" von der Hertha wurde danach mit 0:2 verloren, so daß nur ein Sieg gegen die Bochumer wenigstens die Spiele um Platz 9 sichern konnte. Die klare Überlegenheit des DSC-Fanprojektes wurde erst am Spielende durch zwei Treffer von Dammi im Ergebnis ausgedrückt. Da wir letztes Jahr nur Zehnter wurden, war der 9.Platz einfach Pflicht!
    Im Quali-Spiel um diesen Platz traf man auf den Vorjahressieger Union Berlin, der aber in diesem Jahr bei weitem nicht die Klasse hatte. Zweimal Gläsel und die Tormaschine stellten den verdienten 3:0-Endstand her. Im Endeffekt war ich froh, daß Herr Zschornack nur zwei Treffer im Turnier beisteuerte, denn dieses Theater, dem Platzbetreuer jedesmal seinen Namen zu buchstabieren, treibt einem fast in den Wahnsinn! Das Ziel Platz 9 wurde am Ende gegen VfB aus Leipzig auch geschafft. Durch ein Tor von Hübschi nach sechs Minuten konnte der einstellige Turnierplatz gesichert werden. Zschorni ließ es sich auch nicht nehmen, noch einem Leipziger eine "Schürze" zu geben, somit war wenigstens sein Turnierziel erreicht! Neunter, von 27 Teams, das kann sich doch sehen lassen. Was ebenfalls auffiel, so ruhig und geschlossen spielte die Mannschaft schon lange nicht mehr. Dies liegt aber auch an der Zusammenstellung des Teams, denn wenn sich niemand ständig mit dem Schiri anlegt, sondern bei sich anfängt, läuft es auch gelassener. Nur die üblichen "Ich geh nicht vom Platz"-Leute muß man noch in den Griff bekommen. Mit Udo im Tor hatten wir einen starken Rückhalt und wenn "Kappa" sich noch steigert, klappt es vielleicht nächstes Jahr mit seinem ersten Tor.
    Sieger bei den Jungen wurde wie bereits erwähnt der HSV durch einen Sieg im Stadtderby gegen St.Pauli. Den 3.Platz sicherte sich Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf.
    Ein Dank geht wie immer an den Veranstalter (Fanprojekt Berlin) für die Durchführung und die Organisation rund um das Turnier. Aber eines müssen die mir noch erklären: Wie schafft ihr das nur, daß gerade an dem Wochenende im Jahr immer die Sonne scheint und 30 Grad im Schatten die Norm sind?!

    - H.G. -


    Ein weiteres Highlight fand am darauffolgenden Samstag-Vormittag statt, als die Alt-Herrenmannschaft vom Bezirksamt Charlottenburg, auf das Team von der Berliner Bank trafen. Dem BAC hätte bereits ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht. Sie wurden von ca.30 Fans, unter anderem extra angereist ;-) aus Mainz, mehr als nur verbal unterstützt. Auch auf Seiten des "Gegners" fanden sich ungefähr 15 Unentwegte ein, die nun einfach für die "Anderen" sein mußten! Das sich auf "Weltniveau" befindende Spiel wurde jedoch zu weiten Teilen von der Berliner Bank bestimmt. Mehrere mal versuchten die "gegnerischen" Parteien sich zu überrennen, jedoch wurde dies fast immer abgeblockt! Als dann das erste (und einzige) Tor für die "Scheckkartenmafia" fiel, war guter Rat teuer. Auch die Einwechslung des "Superstars" Otto auf Seiten des Gastgebers brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mit: "... gib mir ein O ... gib mir ein T...", wurde er auf´s Herzlichste begrüßt. Die darauffolgende Uffta wurde vom gegnerischen Mob mit Häme begleitet.
    Nach dem Abpfiff wurde der Platz gestürmt und die "Fußballgötter" gefeiert. Ja, ja, auch die Alt-Herrenriege hat so ihre Fans. Besonders Otto ließ es sich nicht nehmen bei all seinen Anhängern "abzuklatschen". Zum Schluß versuchten die aufgebrachten Fans des Gastgebers die Abreise der Gästefans durch eine Sitzblockade vor deren Bus zu verhindern. Aber auch dies gelang nicht wirklich!
    Auf alle Fälle konnte man sich so wenigstens die Zeit bis zum Aufbruch in die Berliner City gut vertreiben und so ist es allemal besser, als das was sich in der Nacht vom Freitag zum Samstag auf dem Zeltplatzgelände abspielte! Dort gingen verschiedene Fangruppen aufeinander los, es flogen dutzende Flaschen quer über den Platz. Die Fanprojektler kümmerten sich umgehend um eine Beruhigung der Lage und sicherten die eigenen Leute, die unfreiwillig in die Schußlinien kamen, vor dem umherfliegenden Glaszeug. Unsere beiden Mannschaftszelte lagen unmittelbar vor dem Brennpunkt des Geschehens und manche Flasche verfehlte nur knapp die DSCer, die noch nicht in ihr Zelt geflüchtet waren. Ziemlich derb, was da abging, aber irgendwie seit dem 01.09.2002 auch nichts wirklich Neues für uns. Hoffen wir, daß sich sowas im kommenden Jahr nicht wiederholt! Nur Mandy fand´s toll, denn sie brauchte die vielen spendierten Getränke nicht mehr runterwürgen (eklige Gesöffe!!!). Zumindest war´s aber auch ein Grund, den Abend abzubrechen und sich auf´s Ohr zu hauen!
    Nach dem Altherrenmatch und dem Reinigen der Anlage gab es die Endspielkarten und wir machten uns auf den Weg zum obligatorischen Bummel über den Kuhdamm, wo sich die Bayuwaren unter uns wohl fühlten Danach zogen wir weiter zur Gedächtniskirche. Man hielt´s vor Hitze kaum aus, doch das störte die dort versammelten Pfälzer Fans nicht. Dann ging es zum Olympiastadion, wo wir Karten für die provisorische Tribüne hatten. Die Show war wenig begeisternd, nur die Auszeichnung der Fanteams wurde von uns interessiert verfolgt. Das Damenfinale ging wieder an Frankfurt und deren Ehrenrunde störte beträchtlich die Auszeichnung der Fan-Finale-Sieger. Wenn der DFB sich schon an dem Unterfangen beteiligt, sollte er vielleicht auch den halbwegs vernünftigen Rahmen dafür schaffen! Das Finale zwischen Bayern und Lautern war dann sehr eintönig, denn nach 9 Minuten stand´s 3:0. Ein Spaßelfer sorgte für die frühe Vorentscheidung, doch auch so wären die Lauterer an diesem Tage nicht in der Lage gewesen die Bayern zu stoppen. Am Ende gab´s ein 3:1, doch da waren wir schon fast auf dem Weg aus dem Stadion, denn wir wollten schleunigst zurück Richtung Jungfernheide, wo wir unsere Busse und Autos stehen hatten. Zügig ging´s heim und alle waren sich einig: Fan-Finale und DFB-Pokalendspiel - das hat was!!!

    - Fanprojekt -


  • 13.04.2003: 3.DSC-Hallen-Fanclubmeisterschaft
  • 4.Platz für Fanprojekt-Team

    3.DSC-Hallen-Fanclubmeisterschaft:
    Erwartetes Finale - doch heißumkämpfter Weg dorthin!

    Also schon mal vornweg, ich nenn´ sie nicht mehr "apo Gittersee", es sind ab sofort "The blue wonder Gittersee". Und die verteidigten nun also ihren Titel. Der Weg dorthin war weniger beschwerlich, denn die Chaos-Banker und die "Hofmänner" konnten den jungen, dynamischen (entschuldigt bitte dieses "Unwort") Jungs aus dem Dresdner Süd-Westen nicht das Wasser reichen. Und da die "Sweet Hearts" keine eigene Mannschaft aufstellten und der Schreiber dieses Artikels der Fairneß halber auch nicht auflief, waren die einzigen ernstzunehmende Konkurrenten von vornherein nicht dabei! Aber immerhin, es bewarben sich 5 Teams um den Titel, neben den genannten noch ein gemischt-geschlechtliches Fanprojekt-Team und die "apokalypse".
    Es begann mit dem blauen Wunder aus Gittersee (wenigstens eine DSC-Hochburg gibt´s noch in Dresden!) gegen die Hofmänner um Daniel "Trickser" Jansen, der an diesem Tag wieder viel zu reklamieren hatte. Das Match endete 2:0 für den Titelverteidiger. Die chaotischen Hinter-Bankler schlugen dann die "apo", bevor das Mixed-Team vom Fanprojekt antrat. Diese spielten mit Mandy K., Ingrid und Silvana (Doreen "verstärkte" die apokalypse), sowie den Herren Bodo, Maik, Stefan, Alex und "Kampfschwein" Kappa. Alle Mädels wurden regelmäßig eingewechselt, bisweilen waren alle drei neben Bodo und einem weiteren Herren auf dem Parkett. In eben dieser Frauen-Übermacht fiel Kappa´s Anschlußtreffer zum 1:2 gegen die Gitterseer. Doch der nachfolgende Wechsel auf das "starke Geschlecht" entpuppte sich als Reinfall, denn das Spiel endete 1:4. Warum sich allerdings einige Leute aufregten, daß meine Wenigkeit die ordnende Hand von der Empore aus übernahm, bleibt mir ein Rätsel. Darf ein Fanprojekt-Mitarbeiter sein Team nicht anfeuern und Wechsel in der Aufstellung vornehmen. Auch das einmalige Reklamieren im Spiel gegen die "apo" (2:1), als der Ball an den Basketballkorb sprang und das Spiel daraufhin mit Freistoß hätte fortgeführt werden müssen (wie bei einer Deckenberührung), wurde hinterher mehr diskutiert, als die Holzerei im Spiel der Banker gegen die Hofmänner (2:5). Naja, ich hielt dann meinen Rand, wollt ja nicht der Böse sein.
    Weiter ging´s sportlich, die Banker bekamen eine 5:0-Klatsche aus Gittersee verpaßt. War das nun Bluff, um im Finale groß aufzutrumpfen? Eher nicht ...! Dann spielte das Fanprojekt gegen die Hofmänner, Alex brachte das 1:0, was bis 60 Sekunden vor Schluß (gespielt wurden 10 Minuten) auch Bestand hatte. Dann trafen die Hofmänner zweimal von der Mittellinie, durchaus sehenswerte Schüsse! Gittersee siegte auch in seinem letzten Vorrundenspiel und gewann 5:2 gegen die "apokalypse". Kappa gelang der Ehrentreffer beim 1:3 des Fanprojektes gegen die Banker, welche damit im Halbfinale standen, wie zuvor schon Gittersee und die Hofmänner. Diese sorgten durch ihr 6:2 gegen die "apo" dann dafür, daß das Fanprojekt als letztes Team die Runde der letzten vier erreichte.
    Das Halbfinale war spannender als erwartet, denn die Fanprojektler hielten lange ein 0:1 gegen Gittersee und kassierten dann erst in den letzten 2 Minuten 3 Tore. Vorher hatte man einige eigene Chancen. Im 2.Halbfinale führten die Hofmänner 2:0 gegen die Banker und alles schien so zu laufen wie in der Vorrunde. Es war knüppelhart, es wurde geschauspielert, getreten, gemeckert, geschubst. Das beeindruckte die junge Truppe um Trickser so sehr, daß sie die Führung noch aus der Hand gaben und 10 Sekunden vor Schluß sogar das 2:3 hinnehmen mußten.
    Im Spiel um Platz 3 trafen nun die Hofmänner und das Fanprojekt aufeinander, wobei es diesmal keinen "Heimschiedsrichter" für den Veranstalter gab. Nach einem klaren Foul an Kappe in der 5.Minute hätte es Strafstoß geben müssen, stattdessen erzielte der Gegner das 0:1. Damit war´s um´s Fanprojekt geschehen, am Ende stand´s 0:5. Anerkennen muß man, daß die Hofmänner hinterher zugaben, daß das Spiel bei einem 1:0 durch den nicht gegebenen Strafstoß hätte auch anders laufen können. Aber ehrlich gesagt, wenn man das ganze Turnier betrachtet, waren die Hofmänner verdientermaßen vor dem Fanprojekt eingekommen!
    Im Finale sah alles nach einem Debakel für die Banker aus. Nach vier Minuten (nur das Finale wurde 2 x 7,5 Minuten gespielt) stand´s 4:0 für den Titelverteidiger. Daß die Banker da nochmal zurückkommen würden, ahnte keiner in der Halle. Nach dem Wechsel fiel schnell der Treffer zum 2:4 und nun erwachte der Kampfgeist der Mannen um Dammi, Rico und Co. - doch es sollte nicht reichen. Die junge Truppe hatte mehr Puste, legte nochmals einen Zahn zu und spielte die "Chaos Banker" schwindlig. Am Ende war´s ein 8:2 und das Turnier hatte einen verdienten Sieger gefunden, der den neuen Siegerpokal in Empfang nehmen konnte. Damit steht auch fest, daß mind. 2-3 Gitterseer das Fanprojekt und damit den DSC bei den 12.Deutschen Fanmeisterschaften in Berlin vertreten werden. Die weitere Nominierung erfolgt bis Mitte Mai.

    - Teamchef -


  • 8.Jubiläums-Hallenturnier des Bischofswerdaer FV 08-Fanclubs "Die Treuen" in Bischofswerda
  • 3.Platz und Saufpokal (angetreten: Chaos Banker)

    Unser zweiter Auftritt bei den "Treuen" - erneut Platz 3 für DSC-Fans!

    Zur Unterstützung der Chaos Banker, bzw. der antretenden Mannschaft, fuhr ich mit zum 8.Jubiläumsturnier des BFV08-Fanclubs "Die Treuen" nach Bischofswerda. Mit 10 Leuten ging es kurz nach 7 Uhr los. Erster Stop eine Tankstelle in Weißig, um den Bier-Vorrat zu erweitern. Schon auf der Hinfahrt wurde einiges getrunken und dumm quatschen konnten einige am frühen Morgen auch schon ganz gut *g*. Ohne Probleme erreichten wir die Turnhalle Wesenitz-Sportpark, direkt am Stadion gelegen. Als DSC "Chaos Banker" wurde das Turnier bestritten, obwohl die Bischofswerdaer anfangs einige Probleme hatten, so daß wir erst mal die "Karlsbanker" waren. Zur Mannschaften gehörten Rico, Thomas und Udo (im Tor) von den Chaos Bankern, Robert, Ronny und Rene aus der Fanprojekt-Mannschaft und eenergy und Daniel, die bisher noch kein Turnier bestritten hatten. Nico hatte zwar seine Sachen mit, war dann aber doch nur als Trainer aktiv. Acht Mannschaften waren beim Turnier am Start, gespielt wurde Jeder gegen Jeden, der am Ende Erstplatzierte in der Tabelle war der Turniergewinner. Das erste Spiel bestritten die Chaos Banker gegen die "Faultierfarm", welche problemlos mit 7:0 geschlagen wurde. Nach Beobachtung der anderen Mannschaften war man sich des Turniersieges fast schon sicher. Doch schon im zweiten Spiel, gegen den am Ende Letzten BFV08 Fanclub "Die Treuen" 2., hatte man einige Probleme und konnte erst gegen Ende des Spiels einen sicheren 4:1 Sieg herausschießen. Als nächstes das vermeintlich schwerste Spiel des Turniers, Gegner die FSV Pyranias. Trotz guter Leistung verloren unsere Jungs mit 0:1. Um die Chancen auf einen Sieg zu wahren, mußte damit im nächsten Spiel gegen den SV Weickersdorf gewonnen werden. Leider reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden, womit die Chancen auf die ersten beiden Plätze sanken. Als nächstes sollte es gegen die leichteren Mannschaften gehen, so gewann man gegen "Die Treuen" 1. mit 3:0. Gegen die "Maulwürfe" konnte man, trotz zwischenzeitlichem 2:2, mit 6:2 gewinnen. Im letzten Spiel gegen die Gerberei konnte man mit einem Sieg nur noch die Chancen auf Platz 2 wahren. Aber der 3:1-Sieg reichte am Ende nicht, denn auch 11 geschossene Tore mehr halfen nicht, Weickersdorf holte einen Punkt mehr und belegte damit den 2.Platz. Platz 1 sicherten sich die FSV Pyranias mit 6 Siegen und einem Unentschieden. Bester Torschütze in den Reihen der DSC "Chaos Banker" war Robert Gläsel mit 8 Treffern, gefolgt von eenergy mit 6 Treffern. Immerhin gab es für die Chaos Banker noch eine zweite Ehrung, man wurde zur trinkfreudigsten Mannschaft des Turniers gewählt, für einige die größte Ehrung. Nico mußte uns dann auch zigmal erzählen, wie erstaunt er war, daß er zwei Pokale überreicht bekam. Auf der Rückfahrt wurde weitergetrunken, so daß beim Aussteigen einige Leute ein paar Probleme mit dem Gleichgewicht hatten. Einen negativen Beigeschmack hatte die ganze Fahrt aber, während des Turniers wurde aus unserer Kabine ein DSC-Schal entwendet.

    - Schnattl -



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